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	<title>Inside out - Persönlich &amp; echt Archive | Rahel Wyss</title>
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	<description>Holistic Life Coaching</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Jul 2026 08:21:13 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Inside out - Persönlich &amp; echt Archive | Rahel Wyss</title>
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		<title>Kann Coaching bei Long Covid helfen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heart in - Potenzial & Bestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Inside out - Persönlich & echt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen mit Long-Covid-Symptomen suchen nach Unterstützung. Doch kann Coaching bei einer chronischen Erkrankung wie Long Covid überhaupt helfen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/kann-coaching-bei-long-covid-helfen/">Kann Coaching bei Long Covid helfen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kann Coaching bei einer chronischen Erkrankung wie Long Covid helfen? Die kurze Antwort lautet: Ja und Nein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Coaching allein kann Long Covid, chronische Erschöpfung und anhaltende Symptome nicht über Nacht wegzaubern. Es kann dich jedoch dabei unterstützen, wieder einen aktiven und selbstbestimmten Umgang mit deiner Situation zu finden und dadurch Veränderungen anzustossen, die deinen persönlichen Heilungsprozess unterstützen können. <strong>Manchmal beginnt Heilung nämlich nicht damit, dass Symptome verschwinden, sondern damit, dass sich unsere Beziehung zu ihnen verändert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Coaching nicht leisten kann</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich darauf eingehe, wie wertvoll ein Holistic Life Coaching bei Lebenskrisen sein kann, möchte ich hervorheben, was <strong>Coaching definitiv nicht kann:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Coaching ersetzt keine medizinische Behandlung.</li>



<li>Coaching stellt keine Diagnosen.</li>



<li>Coaching gibt keine Heilversprechen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu verstehen, wo Coaching tatsächlich einen wertvollen Beitrag leisten kann. Aber erst noch kurz zu den oft übersehenen Herausforderungen von Long Covid.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die oft übersehenen Herausforderungen von Long Covid</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn von Long Covid die Rede ist, stehen meist die<strong> körperlichen Symptome </strong>im Mittelpunkt. Und die Liste möglicher Symptome ist sehr lang und kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch viele Betroffene erleben <strong>zusätzlich Herausforderungen</strong>, über die deutlich seltener gesprochen wird. z.B. die Unsicherheit, ob und wann sich der Zustand verbessert. Die Trauer über ein Leben, das plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist. Die Frage, wer man ist, wenn vieles, was einen früher ausgemacht hat, nicht mehr möglich scheint. Man erlebt eine Identitätskrise und das Leben zieht an einem vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Long Covid betrifft nicht nur den Körper. </strong>Viele Betroffene erleben zusätzlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Existenzängste und grosse Unsicherheit über die Zukunft</li>



<li>Verlust von Selbstvertrauen</li>



<li>Überforderung durch widersprüchliche Informationen</li>



<li>Schuldgefühle, nicht das Richtige oder genügend versucht zu haben</li>



<li>Trauer über das verlorene Leben</li>



<li>Identitätsfragen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt Coaching an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Coaching leisten kann</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Coaching kann dich dabei unterstützen, besser mit den emotionalen, mentalen und persönlichen Herausforderungen umzugehen, die oft mit chronischer Erschöpfung, langwierigen Symptomen und Long Covid einhergehen. <strong>Du trägst bereits vieles in dir.</strong> Eine mitfühlende Begleitung kann dir helfen, wieder durchzuatmen, deinem Heilungsprozess Raum zu geben und wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wobei Coaching helfen kann:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gefühle und den Körper besser wahrnehmen und verstehen</li>



<li>mit Überforderung und Unsicherheit umzugehen</li>



<li>innere Konflikte sichtbar zu machen</li>



<li>neue Perspektiven zu entwickeln</li>



<li>Selbstvertrauen zurückzugewinnen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veränderungen, die durch diesen Prozess entstehen können, wirken sich oft auch auf die Energie aus. Wenn wir beginnen, uns selbst besser zu verstehen, Gefühle bewusst wahrzunehmen, kann sich etwas verändern. <strong>Oft entsteht dadurch mehr Ruhe im Körper (Regulation des Nervensystems), Vertrauen und Kraft.</strong> Nicht, indem Lösungen vorgegeben werden, sondern indem ein Raum entsteht, in dem Klarheit und neue Handlungsmöglichkeiten wachsen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Ohnmacht in die Selbstverantwortung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Erkrankung wie Long Covid kann das Gefühl vermitteln, <strong>dem eigenen Körper und den Umständen komplett ausgeliefert zu sein.</strong> Viele Betroffene verbringen Monate oder Jahre damit, nach Antworten zu suchen, neue Therapien auszuprobieren oder darauf zu warten, dass endlich jemand die entscheidende Lösung findet. Auch ich kenne dieses Gefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig habe ich erlebt, dass sich etwas verändert, <strong>wenn der Blick sich langsam verschiebt:</strong> Von der Frage: &#8222;Wer oder was kann mich endlich gesund machen?&#8220; hin zur Frage: &#8222;Welchen Beitrag kann ich selbst zu meiner Heilung leisten?&#8220; und vor allem: &#8222;Was möchte diese Krise mir zeigen?&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war genau dieser Perspektivwechsel der Beginn einer tiefgreifenden Veränderung. Ich bin überzeugt, dass <strong>der Blick nach innen ein entscheidender Schlüssel</strong> sein kann – nicht nur für persönliches Wachstum, sondern auch für einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Heilungsweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbstverantwortung bedeutet für mich nicht</strong>, dass du Schuld trägst, dich für die eigene Erkrankung verantwortlich machen, oder alles alleine schaffen brauchst. Es bedeutet auch nicht, medizinische Unterstützung abzulehnen. Vielmehr bedeutet Selbstverantwortung für mich, <strong>die eigene Gestaltungskraft – ich nenne sie auch gerne ‘Schöpferkraft’ &#8211; wiederzuentdecken</strong> und sich zu fragen: <em>Welchen Beitrag kann ich heute zu meinem Heilungs- und Entwicklungsprozess leisten?</em> und zu erkennen – nein, zu erfahren! dass Gedanken, Gefühle, Überzeugungen, Entscheidungen und unsere Lebensweise einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden haben und unseren Körper beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier sehe ich eine der grössten Stärken von <strong>Holistic Life Coaching. Es erlaubt chronische Erschöpfung ganzheitlich anzugehen.</strong> Ich beobachte, wie Menschen in Begleitung beginnen, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu verstehen und dadurch neue Möglichkeiten für Heilung, Veränderung und Wachstum entstehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine persönliche Erfahrung mit Long Covid</strong> <strong>und Coaching &#8211; Was habe ich verloren, was gewonnen?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich habe in meiner Krise mit Long Covid vieles verloren. Zeit für Unternehmungen und Erlebnisse. Meinen damaligen Beruf. Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet hatten. Heute kann ich jedoch sagen, dass ich durch diesen Veränderungsprozess weit mehr gewonnen habe, als ich damals für möglich gehalten hätte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe so viel gewonnen. <strong>Ich habe gewonnen, indem ich mein altes Ich verloren habe. </strong>Indem ich vieles loslassen durfte, was nicht mehr zu mir passte. Verlustängste, einschränkende Glaubenssätze und Vorstellungen davon, wie mein Leben sein müsste. Stattdessen habe ich Stärke, Vertrauen, Lebenskraft und Freiheit gewonnen. Freundschaften haben sich vertieft. Ich habe eine grosse <strong>Demut dem Leben gegenüber</strong> entwickelt. Und ich habe eine <strong>innere Ruhe</strong> gefunden, die mich bis heute trägt – auch in herausfordernden Zeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besonders wertvoll war für mich die Begleitung</strong>, die ich mir damals gesucht habe. Sie hat mir Werkzeuge an die Hand gegeben, durch die ich wieder Zugang zu meiner Energie gefunden habe. Und dank der Begleitung habe ich begonnen mir <strong>mein Potenzial und meine Grösse </strong>wirklich zu erlauben und sie anzunehmen. Ich habe im fünf monatigen Online-Selbstheilungsprogramm zudem Wissen vermittelt bekommen, welches mir die Bedeutung und die Tiefe meiner Krise endlich hat verstehen lassen. Das <strong>Training im Selbsheilungsprogramm </strong>hat in mir die Sicherheit und das Vertrauen wachsen lassen, dass ich alles meistern kann. Ich merke, ich finde alle Antworten in mir und kann mich heute leichter führen und bessere Entscheidungen treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstehe ganzheitliches Coaching als einen Raum, der <strong>Selbstheilung durch Selbsterkenntnis </strong>ermöglicht. Eine passende Begleitung kann zu mehr innerer Ruhe und Entspannung beitragen – beides beeinflusst Selbstheilungsprozesse positiv (mehr zu Selbstheilung in meinem Blog Artikel: <a href="https://rahelwyss.ch/11-prinzipien-zur-selbstheilung/" type="link" id="https://rahelwyss.ch/11-prinzipien-zur-selbstheilung/">’11 Prinzipien zur Selbstheilung’).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblickend sehe ich <strong>Long Covid nicht nur als Krise</strong>, sondern auch als <strong>Wendepunkt.</strong> Ein Wendepunkt, der mich dazu eingeladen hat, mich selbst auf einer tieferen Ebene kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über meinen persönlichen Weg erfährst du im Artikel <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/" type="link" id="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/">‘Wie ich von Long-Covid heilte – und Freiheit fand’</a>. Darin teile ich die Erfahrungen und Erkenntnisse, die mich auf meinem Heilungsweg begleitet haben. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kann Long Covid auch ein Wendepunkt sein?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird&#8217;s spannend. Ich möchte damit nicht suggerieren, dass chronische Erschöpfung und Long Covid etwas Gutes sind. Doch, ich begann mich zu fragen, ob diese Krise mir vielleicht etwas zeigen wollte, das ich zuvor nicht sehen konnte. Und irgendwann auf meinem Weg begann ich zu erkennen, dass die einzige Herausforderung nicht darin besteht, gesund zu werden oder die Symptome und die Erschöpfung hinter sich zu lassen. Vielmehr geht es vielleicht auch darum, die <strong>Einladung des Lebens anzunehmen</strong>, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu erkennen. Diese Erfahrung hat mich verändert und mich zu wichtigen Fragen geführt. Heute weiss ich, es geht darum, innezuhalten und Fragen zuzulassen wie:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer bin ich wirklich?</em><br><em>Weshalb bin ich hier?</em><br><em>Und wo möchte ich einen Unterschied machen in dieser Welt?</em><br><br>Für mich war <strong>Long Covid ein Wendepunkt</strong>. Ich konnte den Glauben und das Vertrauen entwickeln, dass es für irgendetwas gut ist und dass ich irgendwann zurück im Leben sein würde. Ich bin mir bewusst, dass solche Aussagen triggern können. Falls dem so ist, dann sei gewappnet für den nächsten Abschnitt ;). </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Heilung bedeutet nicht immer, wieder die Alte zu werden</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen wünschen sich in solchen Krisen verständlicherweise ihr altes Leben zurück. Das war auch bei mir zu Beginn so. Aber was, wenn es nicht darum geht die Alte zu bleiben? Wir glauben oft, im Bekannten Sicherheit zu finden. Für mich hat sich jedoch gezeigt, dass wahre Sicherheit nicht im Festhalten am Alten entsteht, sondern darin, mit den Veränderungen zu wachsen. Ich glaube besonders die langanhaltenden Krisen möchten uns etwas tieferliegendes zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben bedeutet stetige Veränderung.</strong> So macht es die Natur es uns übrigens vor. Eine Pflanze, die nicht mehr wächst, stirbt. Wachstum und Entwicklung gehören zu den Bewegungen des Lebens. Das sind grundlegende Lebensprinzipien. Wenn wir versuchen, an dem festzuhalten, was war, obwohl das Leben uns bereits weiterführen möchte, entsteht oft Spannung oder Stagnation. Manchmal zeigt sich diese Spannung in unseren Gedanken, unseren Emotionen oder unserem Umgang mit uns selbst und mit anderen &#8211; oder eben auch in einer körperlicher Ausprägung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Krise, Krankheit oder anhaltende Erschöpfung kann uns dazu einladen, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Nicht, weil wir daran Schuld sind, sondern weil sie Fragen aufwerfen, denen wir zuvor vielleicht nicht begegnet wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich bedetuet Heilung nicht zwangsläufig die Rückkehr zum alten Leben oder zum alten Ich. <strong>Heilung kann auch Entwicklung bedeuten.</strong> Die <strong>Bereitschaft, sich auf einen Veränderungsprozess wirklich einzulassen. </strong>Sich für das Unbekannte zu öffnen. Für <strong>neue Perspektiven, neue Möglichkeiten und ein tieferes Verständnis von sich selbst.</strong> Nicht indem wir unsere Essenz verlassen, im Gegenteil, sondern indem wir lernen, immer mehr aus ihr heraus zu leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal beginnt Veränderung nicht mit der Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie werde ich wieder die Alte?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern mit Fragen wie:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer möchte ich nach dieser Erfahrung sein?</em><br><em>Und wie kann ich meinem wahren Selbst wieder näherkommen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, meist sind das keine leichten Fragen und sie können ganz schön unbequem sein&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Woran erkennst du, dass Coaching dich weiterbringen könnte?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Coaching könnte für dich hilfreich sein, wenn du &#8230;</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dich immer wieder im Kreis drehst und das Gefühl hast, festzustecken.</li>



<li>viele Informationen gesammelt hast, aber trotzdem keine Klarheit findest.</li>



<li>spürst, dass deine Herausforderung über die körperlichen Symptome hinausgeht.</li>



<li>bereit bist, neben der Suche nach Antworten im Aussen, auch den Blick nach innen zu richten.</li>



<li>bereit bist, dir Unterstützung zu erlauben und deinen Weg nicht länger alleine zu gehen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ja, Coaching kann bei Long Covid helfen und ja, es kann dich weiterbringen</strong>. Aber Coaching ersetzt keine medizinische Behandlung und bringt auch keinen schnellen „Quick Fix“. Es kann ein sehr wertvoller Anker und Wegbegleiter sein, um mit den emotionalen, mentalen und persönlichen Herausforderungen von Long Covid und chronischem Leiden umzugehen und Schritt für Schritt wieder mehr Vertrauen, Klarheit und Lebensqualität zu entwickeln. Es kann dich dabei unterstützen, aus Ohnmacht und dem Gefühl ausgeliefert zu sein, auszusteigen. Und es kann dir helfen, <strong>die richtigen Fragen für dich zu finden</strong> &#8211; Fragen, die dich wirklich weiterbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstehe meine Begleitung bei Erschöpfung und Krisen als eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und <strong>eine Einladung, tiefer zu sich selbst zu finden. </strong>Ich nehme meinen Klientinnen ihren Weg nicht ab und löse ihre Herausforderungen nicht für sie. Stattdessen begleite ich sie dabei, sich selbst bewusster durch ihre schwierige Zeit zu führen, Vertrauen in sich selbst und ihren Körper wiederzufinden und ihren eigenen Heilungs- und Entwicklungsprozess aktiv mitzugestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Anspruch an mein Coaching sind Authentizität, nachhaltige Tools, und Wissensvermittlung frei von Dogma. Für mich ist mein Coaching dann ein gutes Coaching, wenn meine Klientin zum Schluss nicht direkt die nächste Therapie, oder das nächste Coaching braucht, sondern gelernt hat sich selbst &#8211; aus ihrem wahren Selbst &#8211; zu führen. <strong>Self-Leadership at it&#8217;s best!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;<br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in meine <a href="https://www.facebook.com/groups/zurueckindeinekraft.rahelwyss">Facebook-Gruppe &#8218;Zurück in deine Kraft&#8216;</a> zu kommen: Für mehr Inhalte rund um Selbstheilung und Potenzialentfaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss – Holistic Life Coaching</em> <em>– <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/kann-coaching-bei-long-covid-helfen/">Kann Coaching bei Long Covid helfen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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		<title>Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hands on - Tools & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Inside out - Persönlich & echt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit! Mein grosser Durchbruch in die Heilung von Long-Covid und wie ich dank der Krise meine Freiheit fand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/">Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit!</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Mein grosser Durchbruch in die Heilung von Long-Covid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der grosse Durchbruch kam im Sommer 2024 mit einem <strong>Online-Gruppencoaching und</strong> <strong>Selbstheilungsprogramm</strong>. Mein Samen stiess damit endlich auf die idealen Wachstumsbedingungen . <strong>Ich fand mich, den inneren Konflikt, die emotionalen Abhängigkeiten und viele Antworten </strong>auf langjährige Fragen. Fast über Nacht, fand ich Vertrauen und konnte die Angst und die über die Jahre gereifte &#8222;Long-Covid Konditionierung&#8220; loslassen. Der Raum des Programms liess mich entspannen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekam <strong>einfache Tools</strong> an die Hand und konnte mich innerhalb von ein paar Wochen und Monaten in <strong>grossen Verbesserungsschritten von meiner grossen Erschöpfung befreien</strong>. Ohne Kältetherapie, Blutwäsche, Medikamente oder was sonst bei Post/Long-Covid noch alles versucht wird. Damit schliesse ich mich niemals denjenigen an, die meinen, dass es Post/Long-Covid nicht gibt, alles Einbildung ist und wir einfach positiv denken müssen. Nein. Es ist etwas im Körper, messbar. Doch <strong>Selbstheilung ist von vielen chronischen Beschwerden und Diagnosen möglich,</strong> so auch von Long/Post-Covid. Und ich bin überzeugt, dass es darum geht Körper, Geist und Seele miteinzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben vor Long-Covid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war beruflich eingespannt, mit zwei Jobs im Projektmanagement. Ich hatte ein reges Sozialleben und pflegte meine Freundschaften regelmässig. Ich strotzte nicht vor Energie und hatte auch manchmal körperliche Beschwerden. Doch ich war ein aktiver, aufgestellter und unternehmenslustiger Mensch. In der Freizeit war ich häufig wandern und verbrachte Zeit bei meiner Familie in Graubünden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben mit Long-Covid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während zwei Jahren war ich total erschöpft und von hartnäckigen und chronischen Symptomen, wie Kopfschmerzen geplagt. Noch vor einem Jahr konnte ich meinen Alltag nicht ohne regelmässiges Ausruhen und mich hinlegen bestreiten. Ich konnte kaum Sport machen. Bloss sehr kurze Spaziergänge (eher Schleichgänge!) im flachen Gelände waren möglich. Jedes Überschreiten der gewohnten physischen und geistigen Grenzen, liess Symptome und Erschöpfung heftig aufflammen. Ich mied Menschenansammlungen und Lärm. Unternahm nichts weiter, als Familie und Freunde zu hause zu treffen. Ich hatte Tag und Nacht andauernd Kopfschmerzen und andere Symptome.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben nach Long-Covid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute arbeite ich wieder, mache Sport und plane meine Wochenenden. Steige in den Zug und gehe in Restaurants und Kaffees, ohne mir Gedanken darüber zu machen, dass es anstrengend sein könnte. Wie früher. Heute mit einer viel bewussteren Wertschätzung und Dankbarkeit dafür, dass es möglich ist. Kürzlich war ich im <strong>ersten Urlaub seit 3 Jahren </strong>und versuchte mich in Frankreich am Atlantik in <strong>einer neuen Sportart &#8211; Surfen</strong>. Am dritten Tag des Kurses stand ich auf dem Brett und ritt die Wellen. Bin das wirklich ich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Körper, Geist und Seele aus dem Leiden</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Mutig in die Bestimmung gehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Selbstheilungsprogramm, das ich besucht habe, ist entgegen allem, was ich bisher kennengelernt habe. Und dieser Ansatz wurde zu meinem Tor in Selbstheilung und Freiheit. Wusstest du, dass Erschöpfung nicht bedeutet, dass wir zu viel tun? <strong>In der Erschöpfung sind wir unterfordert mit unserem Leben und überfordert mit dem Leben von anderen!</strong> Erschöpfung ist unterdrückte Wut, angestauter Druck, weil wir nicht ins Tun kommen – für uns. Dabei ist das &#8218;für uns&#8216; zu handeln nicht gleichzusetzen mit &#8218;gegen die anderen&#8216; handeln. Es ist kein Nein zu den Mitmenschen, sondern ein Ja zu mir. Und auch heute stellte ich wieder fest, ich bekomme Symptome, wenn ich ans &#8218;Nichts tun&#8216; denke und sie gehen, wenn ich für mein Ziel gehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende dieses 5-monatigen Selbstheilungsprogramms keimte der Samen und stiess an die Oberfläche. Ihn lockte der grosse Ruf der Bestimmung zu folgen und selbst meine Heilungskompetenzen in irgendeiner Form in die Welt zu tragen. Und so absolviere ich jetzt die zertifizierte <strong>therapeutische Coaching Ausbildung</strong> nach SHC® und derselben Heilmethode, bei Natürlich Tschumi. Ein Teil der Ausbildung behandelt die Lebensgesetze. So wertvolles Wissen, kann ich nicht nur für mich behalten. Das gehört geteilt! Ich wollte schon lange Menschen begleiten, bisher wusste ich bloss nicht womit und wofür.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Symptome als Leitplanken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spüre am eigenen Körper, wie mich <strong>der Weg meiner Bestimmung zu folgen befreit und in die Kraft bringt</strong>. Sobald ich an mir zweifle und meine Entscheidungen hinterfrage, mein Fokus vom Ziel wegkommt, verspüre ich Erschöpfung und Symptome. So nutzte ich auch jetzt noch meine Symptome als Leitplanke auf meinem Weg. Und mit &#8218;<strong>Mut zur Wut</strong>&#8218; habe ich viel Energie befreien können. Mehr darüber folgt in einem späteren Artikel. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es wahre Freiheit?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Freiheit im Aussen ist eine Täuschung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Jahr im Beruf, war ich mit 20 Jahren erstmal für knapp ein Jahr in Neuseeland. Das war mein grosser Befreiungsschlag. Weg vom Elternhaus. Freiheit! <strong>Freiheit?</strong> Nein. <strong>Eine Täuschung</strong>. Ein Schlag, der wie ein Boumerang mich ‘erschlug’, sobald ich zurück in der Schweiz war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute weiss ich, wenn ich ganz frei werden will, muss ich keine weiten Reisen in ferne Länder unternehmen. Wenn ich ganz frei werden will, darf ich zu mir reisen. In mein Herz. Wahrhaft frei bin ich, wenn ich mich selbst nicht mehr verurteile – auch nicht für meine Entscheidungen. <strong>Für wahre Freiheit darf ich meine falschen Selbstkonstrukte zerstören und eine Beziehung im Mitgefühl und Liebe zu mir führen</strong>. Dadurch kann ich im nächsten Schritt <strong>meinen Platz in der Welt finden</strong> und meinen Mehrwert für die Welt ausleben &#8211; meinen Platz einnehmen. So werde ich frei in der Beziehung mit mir und danach frei in der Beziehung zu den Mitmenschen. Und schlussendlich kann ich in allen äusseren Umständen frei sein.<strong> Ja, es gibt wahre Freiheit.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstheilung von chronischer Erschöpfung und Symptomen ist möglich, aber wie?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube daran, dass es <strong>möglich ist, sich selbst von chronischer Erschöpfung und langwierigen Symptomen zu befreien</strong>. In meiner eigenen Erfahrung habe ich gelernt, wie eng <strong>Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind</strong>. Dieses Wissen ist uralt und grundsätzlich einfach, doch leider wurde es uns nicht übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Ärzt:innen sehen sich deinen Körper an, oder verschreiben Medikamente, wie Antidepressiva, wenn keine körperlichen Ursachen erkennbar sind. Die <strong>Verbindung von Körper, Geist und Seele</strong> wird dabei häufig übersehen, oder es fehlen die Ansätze. Im traditionellen Schamanismus beispielsweise gibt es seit Jahrtausenden Praktiken, die auf Selbstheilung setzen. Das klassische Gesundheitssystem ist wichtig und notwendig &#8211; doch gerade bei chronischen Erkrankungen, wie dem Chronischen Fatigue Syndrom (ME/CFS), oder Long/Post-Covid, stossen konventionelle Ansätze oft an Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, wie ist Heilung von chronischen Leiden und langwierigen Symptomen meiner Meinung nach möglich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die Sprache des Körpers nutzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich klang dieses &#8218;mit Körper, Geist und Seele&#8216; im Einklang sein, lange eher abstrakt. Heute spüre ich, was gemeint ist. Der Körper reagiert sehr feinfühlig und das ist ein unglaubliches Werkzeug! Habe ich es lange als negativ bewertet, dass ich auf vieles so sensibel reagiere, weiss ich heute vielmehr die Sprache des Körpers zu schätzen und zu nutzen. Mit Hilfe meiner Gefühle, der inneren und äusseren Wahrnehmung und der Sprache meines Körper, kann ich vieles erkennen und lösen, bevor es mir und meinem Körper Stress bereitet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Verbindungen stärken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube fest daran, dass der <strong>Menschen an Verbindungen wächst &#8211; durch die Verbindung zu sich selbst und dem Leben</strong>. Nicht Abgrenzung und Rückzug, sondern Gemeinschaft und echte Verbindung fördern besonders bei hochsensiblen Menschen Heilung. Es erscheint antilogisch, doch wir brauchen mehr Intensität und nicht weniger. Wahre Verbindung nährt uns und entsteht, wenn wir den <strong>Mut haben, uns wahrhaftig und in unserer Verletzlichkeit zu zeigen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So konnte ich kürzlich einem lieben Menschen direkt ins Gesicht antworten: &#8218;Ja, du nervst mich manchmal. Doch ich nerve dich ja auch manchmal. Das ist normal und trotzdem haben wir uns lieb&#8216;. Wie befreiend, wenn wir offen dazu stehen können, dass wir aneinander nicht alles toll finden und uns manchmal übereinander ärgern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer starken Verbindung zu mir, werde ich unbahängig von anderen Menschen. Ich löse die sogenannte &#8218;Verlusangst&#8216;, die &#8218;emotionale Abhängigkeit&#8216; vom Aussen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fokus auf ein Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mir halfen Ziele und eine grosse Vision, die mich gross und weit werden lässt, um viel Energie zu befreien. Dabei geht es nicht nur darum, das zu finden, was du gut kannst, sondern auch, wo sozusagen dein grösser Schmerz ist.<strong> Wofür brennst du? Wofür könntest du Tag und Nacht arbeiten? Wofür magst du dich mit ganzem Herzen einsetzen?</strong> Das kann im privaten wie im beruflichen Kontext sein. Auch in schwierigen Zeiten den Fokus auf dieses Ziel zu richten, ist essenziell um schneller wieder ins Gleichgewicht und die innere Mitte zu gelangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein grosser Schmerzpunkt ist es, feinfühlige Menschen zu sehen, die in der Erschöpfung und im Funktionieren stecken, fremdbestimmt und orientierungslos. Die den Schmerz, des &#8217;nicht gesehen und erkannt werden, für wer sie eigentlich sind, und zu was sie fähig sind&#8216; spüren. Die sich nicht gesehen fühlen, sich aber v.a. auch selbst nicht sehen können. Dies schwächt die Grundkonstitution des Körpers und kann zu chronischem Leiden führen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Ein klarer Ansatz und eine mitfühlende Begleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Ansatz aus <strong>Heilgesetzen</strong> und <strong>Gefühlsarbeit</strong> habe ich gelernt mich jederzeit mit mir selbst und dem Leben zu verbinden und Orientierung zu finden &#8211; ohne Schuldzuweisungen oder jahrelange Therapie. Eine wichtige Voraussetzung ist es dabei in<strong> die maximale Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung</strong> zu gehen. Auf diesem Weg ist es ganz normal und oft hilfreich, eine Weile Unterstützung zu erhalten. Denn neue Glaubens- und Verhaltensmuster dürfen trainiert werden. Alleine, verlieren wir die Orientierung und geben oft zu schnell wieder auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Liste ist erst ein Anfang mit einigen meiner Meinung nach sehr wichtigen Punkten. Weiter geht&#8217;s in meinem nächsten Artikel, wo ich noch ausführlicher auf die Theorie von Selbstheilung eingehen werde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Essenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbstheilung von chronischem Leiden ist nach meiner Erfahrung kein Glück, sondern eine logische Folge von mehr Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung. </strong>In der Selbsterkenntnis erkenne ich mein Selbst und meine Bedürfnisse. Dies führt unweigerlich zu Selbstannahme, Klarheit, Entspannung (seelisch, geistig und körperlich) und innerer Ruhe. Dort, in der inneren Ruhe und Entspannung &#8211; dort heilt unser Körper. Und dort lernst du auch die Sprache deines Körpers und deiner Seele kennen und spürst auf einmal, was dir wirklich gut tut. Niemand im Aussen muss dir mehr sagen, was dir helfen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt braucht dringend mehr Gutes. Mehr Frieden. <strong>Und jeder Mensch, der sein Potenzial lebt, trägt auf seine Weise automatisch Gutes und Frieden in die Welt. </strong>Sei dies als liebender Partner, Mutter, Arbeitskollegin, Vorgesetzte, Unternehmerin, Mentor, etc. Dafür braucht man nicht unbedingt sein ganzes Leben umkrempeln, man braucht nicht unbedingt den Job kündigen, oder die Beziehung zu beenden. Nein. Was man braucht ist <strong>Mut zu sich</strong>. Mut sich seinen grössten Ängsten zu stellen. Mut, für sich einzustehen mit allem was man ist &#8211; auch den dunkeln und bösen Anteilen. Mit allen Bedürfnissen und Werten. Das ist zugegebenerweise leichter gesagt als getan, doch es ist möglich und befreit auf allen Ebenen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nix Wohlfühlcoaching</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir gibt’s <strong>kein Wohlfühlcoaching</strong>. Ich führe meine Klientinnen schonungslos, doch mitfühlend in die Selbstverantwortung und <strong>Self-Leadership</strong>. Mein Ansatz ist es, den ganzheitlichen Blick zu fördern und dabei zu begleiten, das Potenzial zur Selbstheilung zu aktivieren &#8211; und den dafür notwenigen Raum zu halten. Das Coaching hat auch immer zum Zweck, dass meine Klient:innen ihre Unabhängigkeit vom Aussen (Therapie, Coaching, etc.) stärken, und Tools fürs Leben an die Hand bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*******</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen.  <br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/zurueckindeinekraft.rahelwyss">Facebook-Gruppe &#8218;Zurück in deine Kraft&#8216; </a> zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss &#8211; Holistic Life Coaching</em> <em>&#8211; <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/">Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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		<title>Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inside out - Persönlich & echt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es erwartet dich meine Heilungsreise und viel Inspiration für deinen eigenen wichtigsten Weg - den Weg zurück zu dir - mitten ins Leben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-wurde-wer-ich-bin/">Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Regenbogendächer und haushohe Blumen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir mal vor, über deinem Haus gibt es ein grosses Regenbogendach &#8211; und im Garten blühen haushohe Blumen. Was wäre dann noch alles möglich? Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so auch nicht unseren Möglichkeiten im Leben. Das Leben passiert uns nicht, wir kreieren es. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Blogartikel gibt es zwei Anfänge: 1. Der Bauernhof, 2. Dieser Blog. Dazwischen liegt eine Reise. Es erwartet dich meine <strong>Heilungsreise</strong> in Kurzfassung und viel <strong>Inspiration für deinen eigenen wichtigsten Weg &#8211; den Weg zurück zu dir &#8211; mitten ins Leben</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geburtsort Bauernhof</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich kam auf einem Bauernhof auf die Welt.</strong> Als meine Mutter an dem Sommerabend meinem Vater sagte, dass es bald los gehen würde, meinte der ‘Ach was, das dauert sicherlich noch etwas’ und fuhr mit dem Traktor aufs Feld, Gras für die Kühe mähen. Nun ja, meine Mutter sollte Recht behalten &#8211; es dauerte nicht mehr lange und ich kam, wie das Mähwerk noch warm war. Ich wäre beinahe in die Toilette geplumpst und mein Vater durfte, oder musste, die Nabelschnur durchtrennen. So wie meine Geburt aufregend war, wurde auch mein bisheriges Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgeregt bin ich auch hier beim Schreiben dieses Artikels. Denn es ist mein <strong>allererster Blogartikel</strong> (zumindest der erste, der veröffentlicht wird). Und der ist ziemlich persönlich geworden. Ich überwinde eine meiner grössten Ängste, nämlich die mich zu zeigen und sichtbar zu werden. Ich führe mir den Bunjee Jump vor fast 20 Jahren in Neuseeland vor Augen. Es fühlt sich ähnlich an. Ein Sprung ins Leere, ins Ungewisse. Wie ich meine Angst vor dem grossen Abgrund überwunden habe und gesprungen bin (ehrlich gesagt, hätte ich nicht bereits dafür bezahlt gehabt, wäre ich vermutlich nicht gesprungen ;)). Jedoch liegt bekanntlich <strong>hinter unseren grössten Ängsten die grösste Freiheit</strong>. Deshalb erzähle ich euch, wer ich geworden bin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Selbsterkenntnis aus der Dunkelheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einer dunklen Zeit, einer Zeit der Krise und der Isolation, war ich gezwungen nach Innen zu blicken. Ich musste einigen Ballast abwerfen. Den Ballast, der viele Jahre den Blick auf mein wahres Ich verklärt hatte. Ich erkenne heute, diese dunklen Stunden haben mich das meiste gelehrt. Sie lehrten mich, mich selbst zu erkennen. Zu erkennen, <strong>dass ich unglaublich stark bin, dass ich gut und richtig bin, genauso wie ich bin</strong> – und dass ich viel zu geben habe. Und, <strong>dass ich auch wertvoll und liebenswert bin, wenn ich nichts gebe</strong> (!). Ich erkenne, dass ich mich umsonst falsch gefühlt habe und ständig im Aussen nach dem gesucht habe, was mir ein gutes Gefühl gibt. Und dass ich schöpferisch und kreativ bin – schon immer war &#8211; und von einem Regenbogendach behütet bin ;). </p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="327" height="240" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re.png" alt="" class="wp-image-943" style="width:813px;height:auto" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re.png 327w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re-300x220.png 300w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><figcaption class="wp-element-caption">Haus mit Regenbogendach und haushohen Blumen &#8211; eine Kreation von mir aus dem zweiten Monat im Kindergarten mit 5 Jahren</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Von Krisen, Umwegen und Neuanfängen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlegende Entscheidungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine grundlegende Entscheidung für meine persönliche Weiterentwicklung habe ich vor 8 Jahren getroffen. Da begann sozusagen meine <strong>Heilungsreise</strong>, als ich beim Hausarzt Psychopharmaka ausschlug, das erste Mal psychologische Hilfe in Form von Gesprächstherapie in Anspruch nahm und gipfelte in einer schweren Erschöpfung nach einer Covid-Infektion vor 3 Jahren. Noch vor 8 Jahren war ich <strong>komplett in der Opferhaltung</strong>. Damals sah ich das nicht so. Ich dachte mir viel mehr, dass entweder ich falsch bin, und/oder das Leben ungerecht ist. Ich merkte, dass etwas mit mir nicht stimmt und erwartete Hilfe von meinem Arzt, meiner Therapeutin, meiner Familie und meinen Freunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am meisten suchte ich Antworten bei der Psychotherapeutin, zu der ich ein Jahr lang regelmässig ging. Die hatte eine <strong>harte Nuss zu knacken</strong> (hat sie mir später wortwörtlich so gesagt). Doch mit jeder Sitzung gelang es ihr mehr, die harte Schale aufzuweichen. Ich bin ihr auf immer dankbar, denn vieles wurde für mich leichter und besser. Und ich danke mir bis heute für <strong>diesen Entscheid mir Hilfe zu holen</strong>. Einiges Unkraut wurde in der Zeit gezupft, der Boden wurde gelockert &#8211; doch der Samen keimte noch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unter- und Überforderung gleichzeitig</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor, während und nach dieser Therapie beschäftigte mich das Leben und ich versuchte meinen Kopf über Wasser zu halten &#8211; so gut es eben ging. Ich war häufig energielos und hatte irgendwelche Beschwerden und Symptome. Ich erinnere mich, dass mein Patenkind manchmal enttäuscht meinte: <strong>‘Gotti, immer hast du etwas!</strong> ’. Und das stimmte – ich hatte fast immer irgendein Leiden, das mich einschränkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war über einige Jahre für Studium und Beruf häufig im Ausland unterwegs &#8211; in Ländern Asiens und Afrikas. <strong>Die Orientierungslosigkeit im Innen trieb mich im Aussen </strong>(blind) <strong>voran.</strong> Ich arbeitete in der internationalen Zusammenarbeit und ländlichen Entwicklung. Das Reisen und die fremden Kulturen kennenzulernen war aufregend, doch <strong>die Arbeit erfüllte mich nicht so richtig</strong>. Ich fand mich ewig suchend; besuchte Kurse und Weiterbildung nach Weiterbildung. Nach meinem Masterabschluss heiratete ich einen Mann aus einem Drittstaat. Ihn dabei zu unterstützen, sich in der Schweiz zu integrieren, gab mir eine Sinnhaftigkeit und lenkte von meinen eigenen Problemen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Jobs fühlte ich mich häufig <strong>gleichzeitig unter- und überfordert</strong> (Vielleicht wäre ‘fehl’fordert ein passenderer Begriff?). Ich verspürte schon lange den Drang mein eigenes Ding zu machen (rückblickend seit der Jugend). Jedoch glaubte ich nicht an mich und sah nicht, was ich denn Dienliches zu geben hätte. Ich fühlte mich häufig <strong>blockiert und falsch auf der Welt</strong>. Ich wäre gerne sichtbarer gewesen, doch wenn ich dann mal sichtbar wurde, fühlte ich mich unwohl und verkehrt, wollte mich gerne direkt wieder verkriechen. Heute weiss ich, ich darf <strong>mich vor allem selbst sehen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die grosse Krise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine <strong>grosse Krise began im Sommer 2022</strong>. Nach zwei Jahren der Vorsicht, des Abstand Haltens und des Hände Desinfizierens, entwickelte sich bei mir nach einer COVID Infektion chronische Erschöpfung, 24/7 Kopfschmerzen und Brain Fog, nebst anderen diffusen, doch hartnäckigen Symptomen. Da nun, nach 3 Jahren Zusammenleben und 2 Jahren Trennungszeit die Scheidung von meinem jetzt Ex-Mann lief, musste ich mich in der Zeit mit viel Papierkram herumschlagen, sowie zweimal vor Gericht erscheinen. Ich hatte <strong>finanzielle Sorgen und Existenzängste</strong>. Irgendwann konnte ich aufgrund meiner verschlechterten gesundheitlichen Situation und trotz einem sehr sozialen und rücksichtsvollen Arbeitgeber, meinen Job im Projektmanagement nicht mehr ausüben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich umgab ein <strong>unterstützendes Umfeld von Familie, Freunden, Mitbewohnerin, Arbeitgebern, Ärzten und Therapeuten</strong>. Ich bin ihnen bis heute sehr dankbar für alles Verständnis, die Fürsorge, das Nachfragen, das an mich Denken. Trotzdem konnte mir niemand das abnehmen, was ich zu durchlaufen hatte. Mein Leben wurde sehr klein und eng. Ich war <strong>Gefangene meines Leidens</strong>, von 24/7 Kopfschmerzen, Grippesymptomen und chronischer Erschöpfung geworden. Ich konnte das Haus nur fürs Nötigste verlassen. Ich hatte Unmengen an Zeit zur Verfügung. Doch ich konnte nichts unternehmen, nichts planen, keine neuen Erinnerungen schaffen. Das Letzte, stellte sich auf Dauer als das Zermürbendste heraus. Ich weinte manchmal, doch ich fiel in keine Depression. Ich übte mich diszipliniert darin gegen den dunklen Abgrund anzukämpfen. Ein Kampf, der sich tagtäglich wiederholte &#8211; auf einem Drahtseil, über dem Abgrund.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="888" height="666" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen.jpg" alt="" class="wp-image-1149" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen.jpg 888w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 888px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Krise starrt der Abgrund irgendwann zurück. </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Pacing in der Endlosschleife</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich den ganzen Tag lang tat? Einige wagten mich das zu fragen, andere dachten sich die Frage bloss. Pacing. <strong>Liegen, warten, meditieren</strong>, im nächsten Laden einkaufen, Puls überwachen, kochen, essen, duschen, wieder meditieren, abwarten, <strong>an die Decke kucken, aus dem Fenster kucken</strong>, Tee trinken, nochmals meditieren, kurze Telefonate, schlafen. Irgendwann ging anspruchslose Videos zu schauen, lesen und Podcast hören im 10-20’ Takt, mit mindestens 20’ Pause dazwischen, wieder. Alles mit andauernden Symptomen und Erschöpfung. Erst viel später ertrug ich ‘normale’ Musik, anstelle von Meditationsmusik, zu hören wieder. Freundinnen kamen mich für einen &#8218;Tee trinken lang&#8216; besuchen, was ein Highlight war. Mehr ertrug ich auch nicht. Danach musste ich mich unter pochenden Kopfschmerzen wieder hinlegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche erzählten mir von ihren Herausforderungen. Dass sie es zwei Tage ohne Sport nicht aushalten würden, oder sie hätten drei Tage nur liegen können wegen einer Grippe. Damals konnte ich innerlich nur darüber lachen und weinen gleichzeitig. Wie schön wäre das doch (!).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leben oder Überleben?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Umfeld lebte </strong>(und es war ihnen sehr gegönnt!) &#8211; ich überlebte. Mein Umfeld lebte das normale Leben weiter, ging während den zwei Jahren auf Reisen in ferne Länder, nach Australien, zog um, wurde schwanger, machte eine Weiterbildung, verliebte sich, ging Wandern, verkaufte ein Haus, kaufte ein anderes Haus, radelte den Rhein entlang bis nach Rotterdam, gebar ein Kind, züchtete Gemüse, entliebte sich, flog nochmals nach Australien, ging in Spanien surfen, machte den Schulabschluss, feierte Ostern, ging in Frankreich surfen, machte Sommerferien in Kanada, begegnete einem Bären, ass Wassermelonen in Kroatien. <strong>Ich sah zu.</strong> Ich beobachtete die Natur vor dem Fenster, wie sie über die Jahreszeiten erblühte, verblasste, sich zurückzog und von neuem erblühte. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Durch tiefgreifende Erkenntnisse aus der Krise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da war sie jetzt wohl, <strong>die grosse Krise</strong>, von der viele sprechen, dass sie das Leben verändern würde. Man nennt das übrigens auch &#8218;die Initiation&#8216;. Darüber schreibe ich mal in einem anderen Blogartikel. Ich wusste irgendwann, dass es für irgendetwas gut sein würde, doch noch konnte ich nicht erkennen wofür. Ich kam nicht darum herum, als <strong>eine neue Sichtweise zu entwickeln</strong> &#8211; auf mich und auf die Geschehnisse. Entweder hatte diese grosse Krise einen Sinn, den ich zwar noch nicht kannte, oder die Depression und der dunkle Abgrund wäre nahe. Auf magische Weise fand ich <strong>eine Verbindung zu mir und zum Leben.</strong> Es fühlte sich wie ein ganz <strong>persönliches Geheimnis zwischen mir und dem Leben an.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fand einen <strong>Zugang zur Selbstannahme und Selbstliebe</strong> und ein Erhaschen eines Bildes, was der Sinn des Lebens sein könnte. Ich hatte immer noch gleich wenig. Kein Geld, keinen Job, den ich zur Zeit ausführen konnte, keine unterstützende Partnerschaft, kein &#8217;normales Leben&#8216; &#8211; dafür viele Symptome, Schmerzen und Ungewissheit. Doch ich litt weniger daran. Auf einmal konnte ich<strong> Fülle und Glück im Innen</strong> finden. Mein Umfeld meinte &#8218;Rahel, ich bewundere dich, wie du das machst&#8216;. Ich sagte: &#8218;Habe ich eine Wahl, als stark zu sein? Es gibt nur diesen Weg, der andere Weg führt in den Abgrund.&#8216;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="777" height="777" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben.jpg" alt="" class="wp-image-1101" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben.jpg 777w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 777px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir sind viel stärker als wir glauben &#8211; Zitat von Frieda Kahlo.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich auf dem Weg gelernt habe – und weitergeben möchte</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Du bist stärker als du glaubst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich las irgendwann in dieser Zeit zum ersten Mal dieses Zitat von Frieda Kahlo (im Bild). Und es traf mich mitten ins Herz. <strong>Was wenn ich stärker bin, als ich denke?</strong> Es begann sich ein Samen in mir zu regen. Ein Samen mit dem Kern des Wissens, dass ich wieder gesund werden würde. Gesund und noch mehr. Ich würde wieder in meine volle Kraft kommen. Vielleicht sogar das erste Mal in meinem Leben in meine gesamte Kraft finden. Denn was, wenn es nicht darum geht im Leben nicht zu leiden, sondern darum <strong>den Sinn hinter dem Leiden zu erkennen</strong>? Hast du dir schon mal durch den Kopf gehen lassen, dass du möglicherweise viel stärker bist, als du jemals geglaubt hast? Wenn nicht, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Was löst der Gedanke in dir aus? </p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbindung von Yin und Yang</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Studium in Agronomie im Bachelor und Agrarwissenschaften im Master <strong>suchte ich Halt im Aussen und fand ein Raster, wo ich drin funktioniere konnte</strong>. Ein Raster, worin ich eine Identität fand, weil ich mir selbst keine geben konnte. Meine Masterarbeit habe ich über Saatgutsysteme in Nepal geschrieben. Diese Thematik inspiriert mich heute noch, weil Saatgut so vieles miteinander verbindet, und daher kommt auch die Samen- und Keimlinganalogie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-986" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-980x735.jpg 980w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Kühe melken war eine meiner Lieblingstätigkeiten im Vorstudienpraktikum (2009 in Pomy (VD))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin auf einem mittelgrossen Schweizer Bauernhof in der Südostschweiz, aufgewachsen. Als Kind habe ich diese Abgeschiedenheit manchmal gehasst. Ich war das einzige Bauernkind in der Schule gewesen. Es war kompliziert sich mit Freundinnen treffen zu können, oder nach Chur in den Ausgang (und wieder heim!) zu gelangen. Ich fühlte mich oft als Aussenseiterin. Heute bin ich voller Dankbarkeit und Demut darüber, dass ich so nah an der Natur und mit Tieren aufwachsen durfte. Noch immer spüre ich den <strong>besonderen Draht zur Natur, zur Erde und zu Tieren.</strong> Ich bekomme immer mehr zurück, als ich gebe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Krise bringt auch berufliche Veränderungen mit sich. Jetzt <strong>therapeutischer Coach, Mentorin und Begleiterin für Selbstheilung und Potenzialentfaltung</strong> zu sein, ist ein <strong>beachtlicher Richtungswechsel</strong>. Doch das Wissen und die Stärken, welche ich auch in meiner Arbeit als Wissenschaftlerin und Projektmanagerin brauchte, halten mir den Rücken frei. Meine Neugierde, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen, mein exaktes Arbeiten, das Wissen, <strong>dass alles miteinander verbunden ist</strong>. Nun wird das starre Raster weich und es entsteht Platz für Durchwurzelung. Ich erkenne, dass ich nun meine harten Seiten von Kompetenzen in Führung, Struktur und Ordnung mit meinen weichen Seiten, meiner Empathie und meiner emotionalen Intelligenz verbinden darf. Yin und Yang vereinen sich. Der Keimling gedeiht zu einer Pflanze, die weich und zäh gleichzeitig, den Stürmen des Lebens trotzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können wir uns falsch entscheiden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf erfreut feststellen, dass mein Umfeld unterstützend in meiner neuen Richtung ist. Die Einzige, die manchmal daran zweifelt, bin wohl ich. Alles auf eine Karte zu setzten ist nicht leicht. Doch es schafft Klarheit und Energie. Es erleichtert das Fällen von Entscheidungen. Es entspannt mich zu wissen, dass wir uns nicht per se falsch entscheiden können, sondern <strong>wenn es ‘falsche Entscheidungen gibt’</strong> diese uns am meisten lehren (ja gut, zugegeben, klingt abgedroschen). Doch hat vieles mit unseren Bewertungen von &#8218;gut&#8216;, &#8217;schlecht&#8216;, &#8218;richtig&#8216; und &#8218;falsch&#8216; zu tun. Manchmal können wir schlicht nicht voraussehen, wofür etwas gut ist. Auch wenn die Jahre mit Long Covid eine Hölle waren, bin ich heute dankbar dafür.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Kreis schliesst sich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Kind habe ich gerne vor meiner Familie Rollen gespielt, gepredigt und Dinge erklärt. Meine Mutter meinte manchmal: <strong>‘Rahel, du wirst mal Pfarrerin’.</strong> In der Oberstufe liebte ich das Essay Schreiben über &#8218;Gott und die Welt-Themen&#8216;, sowie die Donnerstagsschule mit dem Dorfpfarrer und die Diskussionen darin über Lebensthemen. Mit der beruflichen Reorientierung und Ausbildung zum therapeutischen Coach schliesst sich für mich ein Kreis im Leben. Nämlich, dass ich da bin, um Menschen sich selbst und das Leben verständlicher zu machen. Dass sich Menschen durch mein Sein und den Raum, den ich ihnen halte, selbst besser erkennen können. Es war schon immer mein Urbedürfnis gewesen. Siehst du? So werde ich, wer ich bin &#8211; immer noch und immer wieder.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Krise, mein Lehrmeister</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Krise hat mich etwas sehr wichtiges gelehrt. Nämlich, dass ich mit vielem umgehen kann. Dass ich in an der Dunkelheit nicht zerbrechen muss, sondern, dass sie mich sogar stärker macht. Heute weiss ich, dass ich stark bin und viel mehr aushalten kann, als ich glaubte. Ich bin meine eigene Medizin. Und ich bin heim gekommen &#8211; heim zu mir. <strong>Denn wahre Sicherheit ist nur im Innen und nicht im Aussen zu finden.</strong> Schlussendlich bedeutet viel Geld und Immobilien zu besitzten keine wahre Sicherheit. Für mich lautet die Frage, wie kann ich mit Krisen umgehen? Woran kann ich mich halten, wenn im Aussen alles wegbricht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fragen für dich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte dir ein paar Fragen mitgeben. <strong>Ich lade dich dazu ein dich zu fragen:</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Gedanken hast du jetzt gerade über dich? </li>



<li>Was nennst du die ‘wichtigen Dinge’ des Lebens? </li>



<li>Kennst du deine Bedürfnisse?</li>



<li>Sprichst du über deine Bedürfnisse? Wenn ja, wie fühlst du dich dabei? </li>



<li>Erlaubst du dir alle Gefühle? </li>



<li>Weisst du, wie die verschiedenen Gefühle sich im Körper anfühlen? </li>



<li>Wie lange kannst du mit Trauer still sein, bevor du dich ablenkst?</li>



<li>Erlaubst du es dir glücklich zu sein? </li>



<li>Was tust du nur für dich und für niemanden sonst?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bin ich nun geworden, wer ich bin? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt, bin ich dank der gesundheitlichen Krise geworden, wer ich bin. Indem ich die Krise durchschritt, zurück zu mir fand, mich wieder spüren und mir vertrauen lernte, mir mehr wert war, mein Selbstbild stärkte und in noch grösserer Selbstverantwortung für mich ging. Die dunkle Zeit hat mir geholfen, mich zu erkennen &#8211; doch bin ich immer noch, wer und wie ich schon immer war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Sommer zu meinem Geburtstag, erzählen mir meine Eltern<strong> die abenteuerliche Geschichte meiner Geburt</strong>. Wie sie am Tag meiner Geburt noch im Ferienhaus auf dem Berg waren und Besuch hatten (die Strasse dahin war holprig!). Wie ich abends überraschend schnell auf die Welt kam und wie ich auf dem Weg durch die Stadt ins Spital trotz warmer Decken fast erfroren wäre. Ich mag es, mir diese Geschichte jedes Jahr wieder von Neuem anzuhören. Jedesmal klingt sie wieder etwas anders und so, wie wenn ich etwas Besonderes wäre &#8211; und es triggert mich, dies hier zu schreiben, aber etwas Besonderes? <strong>Ja, das bin ich.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie beschreibe ich mich heute?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Feinfühlig, humorvoll, lebenslustig, tiefgründig, launisch, naturverbunden, rhabarberliebend, reflektiert, direkt, still, laut, nachdenklich, regenbogendächerliebend, ungeduldig, kreativ, verbindend, impulsiv, poetisch &#8211; mich treiben die Fragen um, was der Sinn des Lebens ist, wie wir das Spiel des Lebens am besten spielen können, warum es Leiden gibt, wie es leichter gehen kann, wie wir besser leben können, wie wir <strong>ein Mehrwert und Beitrag für andere und die Welt sein </strong>können, wie wir mehr verstehen können, warum Dinge so sind wie sie sind, warum es so viele Illusionen gibt und wir so oft enttäuscht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin immer noch ein Bauernkind. Ein Bauernkind, das zur Zeit in der Stadt wohnt und dessen Intensität und Anonymität gleichzeitig geniesst. Ich mag Gegensätze. <strong>Ich bin gleichzeitig alles und nichts.</strong> Denn ich trainiere gerade die Tools ‘Vergessen’ und ‘Ichlosigkeit’ und somit ist das alles, was ich euch gerade erzählt habe, nicht mehr so wichtig&#8230;;-).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die junge Pflanze ist bereit, allen Widrigkeiten und Herausforderungen auf dem Weg zu begenen. Wie eine <strong>tapfere Kriegerin trotzt sie dem Sturm des Lebens</strong> und ist bereit neue Blätter, Triebe und Blüten zu bilden &#8211; und auch ihrere poetischen Ader freien Lauf zu lassen ;).</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<pre class="wp-block-verse has-text-color has-link-color wp-elements-1" style="color:#b05555;font-size:17px"><strong>Denn, ich bin - denn, es ist.</strong>

<em>So gehe ich, wo das Leben mich hinführt - immer noch und immer weiter.</em>
<em>So erkenne ich, mich in dir - immer noch und immer an meinem Platz.
So empfange ich, was zu mir möchte - immer noch und immer neu.</em>
<em>So lasse ich los, was gehen will - immer noch und immer mehr.</em>
<em>So werde ich, wer ich bin - immer noch und immer wieder.
Denn, ich bin - denn, es ist.</em></pre>



<pre class="wp-block-verse has-text-color has-link-color wp-elements-2" style="color:#b05555;font-size:13px">RAHEL WYSS</pre>



<h3 class="wp-block-heading">Wer bist du ?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weisst du schon, wer du bist? Welche verborgenen Samen möchtest du gerne zum Keimen bringen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen.  <br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/zurueckindeinekraft.rahelwyss">Facebook-Gruppe &#8218;Zurück in deine Kraft&#8216; </a> zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss &#8211; Holistic Life Coaching</em> <em>&#8211; <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-wurde-wer-ich-bin/">Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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