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	<title>Rahel Wyss</title>
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	<description>Holistic Life Coaching</description>
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	<title>Rahel Wyss</title>
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		<title>Die fünf Hauptgefühle – Kompass aus der Erschöpfung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 13:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hands on - Tools & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Heads up - Theorie & Aha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dachtest du ein Kompass durchs Leben kommt als bezahlte App daher? Nein, gratis und immer verfügbar – in dir!<br />
Kein chronisches Symptom kann von aussen in die Tiefe anhaltend geheilt werden, sondern muss von Innen nach Aussen geheilt werden. Mit Hilfe der Gefühlsarbeit machen wir genau das. Wir gehen in die Tiefe - an die Ursache(n). Erfahre hier mehr darüber, wie das auch für dich möglich ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/die-funf-hauptgefuhle-kompass-aus-der-erschopfung/">Die fünf Hauptgefühle – Kompass aus der Erschöpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<p></p>



<p>Wir brauchen einen radikalen Wandel von wie wir chronische Erschöpfung und langwierige Symptome therapieren. Medikamente funktionieren bei chronischem Leiden nicht, weil sie bloss die Symptome (die Oberfläche) behandeln, und nicht die Ursache. Kein chronisches Symptom kann von Aussen in die Tiefe anhaltend geheilt werden, sondern muss von Innen nach Aussen geheilt werden. Mit Hilfe der Gefühlsarbeit machen wir genau das. Wir gehen in die Tiefe &#8211; an die Ursache(n). Erfahre hier mehr darüber, wie das auch für dich möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser innerer Kompass &#8211; kann ich mit Hilfe meiner Gefühle wirklich heilen?</h2>



<p>Ich durfte erst mit 38 Jahren erkennen (lieber spät als nie!), dass Gefühle und Angst uns als inneren Kompass dienen können. Ein Kompass, der uns Orientierung durchs Leben bietet, wenn wir lernen, ihn richtig zu lesen. Die Aktivierung der gesunden Wutkraft zum Beispiel, hat viel Energie in mir befreit und mich massgeblich aus der chronischen Erschöpfung, von Long Covid und anderen langwierigen Symptomen befreit.</p>



<p>Es geht um einen bewussten Umgang mit unseren Gefühlen. Dalai Lama sagt dazu: <em>&#8218;Es ist wichtig, dass wir die Gefühle nicht unterdrücken und weghaben wollen, aber wir sollten ihnen auch nicht einfach unbedacht folgen und unbewusst handeln&#8216;.</em></p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Gefühle und warum haben wir sie?</h2>



<p>Was sind Gefühle eigentlich? Gefühle sind emotionale Reaktionen auf innere und äussere Reize. Sie sind die Verbindung zwischen unserem Verstand und unserem Körper. Man kann sie auch als Quelle von Energie und Lebenskraft verstehen. Jeder Mensch hat die fünf Hauptgefühle – Trauer, Liebe, Glück, Eifersucht, Wut – und die Angst. Sie sind alle gleichwertig und können als innere Helfer durch unser Leben verstanden werden.</p>



<p>Gefühle spielen in der Evolution des Menschen eine wichtige Rolle. Angst oder Wut halfen unseren Vorfahren, Gefahren frühzeitig zu erkennen und nicht von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Sie waren somit überlebenswichtig. Die Angst reagiert heute häufig nicht mehr rational, kann uns aber immer noch hilfreich zur Seite stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefühle sind aussagekräftiger als Gedanken</h3>



<p>Denken können wir alles, aber fühlen nicht (!). Deshalb sagen die Gefühle mehr darüber aus, wer wir sind, als die Gedanken. Gefühle sind keine Schwäche (ja, auch Wut und Eifersucht nicht!), sondern Werkzeuge zur Selbstführung und Selbsterkenntnis. Wer sich die Gefühle zunutze macht, findet einen lebenslangen und treuen Kompass durchs Leben.</p>



<p>Wenn du keinen Triggern, und dem damit verbundenen Gefühlschaos, mehr ausgesetzt sein möchtest, muss du dich von Menschen abgrenzen, aber das führt in die Einsamkeit und Isolation.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gefühle als Kompass verstehen</h2>



<p>Ganz grob kann man sagen, dass die negativen Gefühle zeigen, dass wir nicht auf dem richtigen Weg sind und die positiven, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Spannend finde ich vor allem, dass Gefühle uns auch zeigen können, wenn wir mit unserem Glaubenssystem und unserer Wertehaltung uns selbst Schaden zufügen. Unterdrücken wir die Funktionsweise der Gefühle zu lange, kann es zu Symptomen, chronischer Erschöpfung und Krankheiten führen. Das heisst, wenn wir einen guten Umgang mit den negativ behafteten Gefühlen wie Trauer, Wut, Eifersucht, und der Angst finden, können wir uns damit ein leichteres und gesünderes Leben erschaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kannst du alle fünf Hauptgefühle wahrnehmen?</h3>



<p>Es ist nicht selbstverständlich alle Gefühle wahrnehmen und im Körper (am richtigen Ort) spüren zu können. Viele Frauen können die Trauer besser wahrnehmen als die Wut. Bei Männern ist es genau umgekehrt. Frauen unterdrücken ihre Wut oft, da es in unserem religiösen und gesellschaftlichen Bewusstsein stets noch verankert ist, dass eine gute Frau sanftmütige ist.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 5 Hauptgefühle im Detail und wie sie uns aus der Erschöpfung bringen</h2>



<p>Jedes Gefühl zeigt uns eine andere Botschaft auf und kann uns helfen aus der Erschöpfung zu kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Trauer </h3>



<p><strong>Die Trauer sitzt im Idealfall im Brustbereich. </strong>Frei fliessende Trauer erzeugt kein Leiden, sondern vielmehr Ruhe, Frieden und Verbundenheit mit mir. Sie bringt mich zurück zu mir und in meine Mitte. Die gesunde Trauer erdet, befreit und verbindet mich mit mir, meinem Herzen und mit anderen. Die Trauer ist eher negativ behaftet, ist aber eigentlich (wenn frei) eine schöne Wahrnehmung, meist ein warmes Gefühl.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Trauer aus der Erschöpfung</h4>



<p>Die meisten Menschen sehen ihre Trauer nur in Abhängigkeit von Ursachen und nicht neutral als Gefühl, das immer da ist. Gefühle sollten frei fliessen können. Wenn wir aber bestimmten Situationen oder anderen Menschen die Schuld für unsere Trauer geben, dann hängt die Trauer daran fest und kann dort nicht mehr fliessen. Jedes Mal, wenn uns diese Ursache dann begegnet, werden wir traurig. Diese festsitzende Trauer kann dann als Leiden, Schmerz oder Energieabfall empfunden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Glück</h3>



<p><strong>Glück sitzt in der Mitte des Körpers (beim Solarplexus). </strong>Das Glücksgefühl trägt eine grosse Kraft in sich. Es erweitert den Geist, steigert die Kreativität und hat eine grosse Heilwirkung auf den Körper. <strong>Das klingt paradox, aber Glück ist eine der am meisten mit Angstgedanken behafteten Emotionen. </strong>Glück zu spüren ist für die meisten schwerer als Trauer und Liebe. Hauptsächlich schambehaftet und aus Angst, glücklicher zu sein als Menschen im Umfeld. <strong>Nelson Mandela</strong> sagte das so schön: “<strong>Wir fürchten nicht unsere Dunkelheit, sondern unser Licht”. Sind wir also «Glücklichsein-Revolutionär:innen»!</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Glück aus der Erschöpfung</h4>



<p>Glück zu unterdrücken kostet Kraft. Überprüfe, wo du dir dein Glück noch nicht erlaubst. Und Glücksgefühle werden durch Vorfreude genährt. Mache also Pläne, wie du deine Zukunft gestalten willst. Dies verändert deinen Fokus und lässt deinen Körper Freude verspüren und Erschöpfung leichter abschütteln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eifersucht</h3>



<p>Die Eifersucht ist das einzige der 5 Hauptgefühle, das seinen Sitz im Körper an zwei Stellen hat. Nämlich seitlich, links und rechts des Bauches. Dieses Gefühl gibt uns viel Auskunft über uns selbst. Neid, Eifersucht und Bewunderung gehören zu den aussagekräftigsten Gefühlen, denn sie haben einen direkten Bezug zu unserem gesunden Ego und zum Geist und beeinflussen indirekt auch alle anderen Gefühle. <strong>Eifersucht und Neid sind Gefühle, die dir zeigen können, was du wirklich willst im Leben und wo du dir Grenzen auferlegt hast.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Eifersucht aus der Erschöpfung</h4>



<p>Die Eifersucht ist bei chronischer Erschöpfung eine grosse Chance, weil in der Erschöpfung oft alle Gefühle verdrängt sind und die völlige Abwesenheit des Bedürfnisses, sich selbst Wünsche zu erfüllen, präsent ist. Meist macht man hauptsächlich Dinge, die man nicht machen möchte. Natürlich gibt es Pflichten, aber bei Erschöpfung macht man zu 80-100% Dinge, auf die man keine Lust hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wut</h3>



<p><strong>Die Wut hat ihren Hauptsitz in der Bauchregion, kann aber durch den ganzen Körper fliessen. Die Wut stärkt und bringt Lebendigkeit. Sie erdet, will Klarheit, für dich losgehen und ist sehr hilfreich beim Entscheidungen treffen. </strong>Wut entsteht aus drei Gründen: 1) wenn unsere Grenzen überschritten werden, 2) Verantwortlichkeiten nicht geklärt sind, oder 3) wenn wir &#8218;Mist&#8216; über uns glauben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Wut aus der Erschöpfung</h4>



<p>Unterdrückte Wut blockiert viel Lebenskraft. Die Wut bezieht zuerst die Kraft aus der Psyche (da können erste Anzeichen und Symptome auftreten). Dann wenn das nicht mehr reicht, wird Kraft aus der Region des Hauptsitzes, bei der Wut die Bauchregion (Magen und Darm) abgezogen. Diese Organe haben dann Mühe ihre Arbeit zu verrichten. Die Verdauung hat weniger Kraft (Reizdarm, Sodbrennen können Thema sein, wenn die Wut immer wieder hochkommt), etc. So versucht der Körper, die Unterdrückung erfolgreich meistern zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Liebe</h3>



<p><strong>Das Gefühl der Liebe sitzt in der Herzregion. </strong>Alles ist Liebe – Alles strebt nach Liebe. Weil das Leben Liebe ist. Liebe ist die Verbindung und die Integration &#8211; und genau deshalb sprechen wir in meinem Coaching häufig von ‘Erlaubnis’ und ‘sowohl als auch’. Die Liebe birgt deshalb eine grosse Heilkraft, weil Verbindung und Integration Heilung und Frieden bringt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Liebe aus der Erschöpfung</h4>



<p>Bei Erschöpfung und Depression werden meist alle Strahlen gegen innen (zu sich – Selbstliebe) und gegen aussen (gegen die Welt und andere Menschen) auf ein Minimum reduziert durch Gedankenkonstrukte und Idealvorstellungen. Das braucht dauerhaft enorm viel Kraft. Denn die Liebe will scheinen. Sie zu unterdrücken kostet Kraft, nicht sie freizulassen. Die Liebe funktioniert übrigens nach dem anti-intuitiven Lebensgesetz der Energe: willst du mehr davon, dann gib mehr!</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gefühle als Wegweiser nutzen – in einem Satz:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nutze die Trauer, um dich mit dir zu verbinden.</strong></li>



<li><strong>Geniesse die Kraft des Glücks, du bist auf dem richtigen Weg.</strong></li>



<li><strong>Folge der Eifersucht, um herauszufinden, wo dein Weg lang geht.</strong></li>



<li><strong>Befreie deine Wut, für Klarheit und befreite Energie!</strong></li>



<li><strong>Lasse dich von der Liebe nach Innen und Aussen durchs Leben tragen.</strong></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Kompass in dir</h2>



<p>Gefühle sind innere Helfer und ein Kompass, um uns verstehen zu lernen und unsere Wahrheit leben zu können. Es gibt ‘positive’ und ‘negative’ Gefühle, beide erfüllen ihren Zweck. <strong>Die vermeintlich negativen Gefühle, sind eine grosse Quelle an Lebensenergie und Wegweiser. Sie zeigen uns Bedürfnisse, Belastungen, Grenzüberschreitungen und Werte auf.<em> </em></strong>Jedes der Gefühle trägt eine besondere Kraft in sich, die wir uns zu Nutze machen können zur Selbsterkenntnis. Wenn du alle deine Gefühl zulässt und sie am ursprüngliche Sitz sind, erlebst du eine Tiefe in deinem Leben, wie vielleicht nie zuvor.</p>



<p>Die emotionale Kompetenz &#8211; das Wahrnehmen, Verstehen und Nutzen von Gefühlen &#8211; ist entscheidend für ein gesundes, erfülltes und leistungsfähiges Leben. <strong>Unsere emotionale Intelligenz können wir aber nur nutzen, wenn wir emotional unabhängig sind. </strong>Ansonsten kreieren wir uns womöglich ein noch grösseres Durcheinander. Da dienen uns die Gefühle der Verlustangst. Falls du für dich die emotionalen Abhängigkeiten noch nicht gelöst hast, oder mehr über die Arbeit mit den Gefühlen lernen möchtest, melde dich gerne bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hands on &#8211; Dich und deine Gefühle besser kennenlernen</h2>



<p><strong>Überprüfe in deinem Alltag:</strong><br>1) ob du alle fünf Hauptgefühle wahrnehmen kannst und<br>2) wo im Körper du sie spürst. Sind sie an ihrem Hauptsitz?<br>3) Beobachte in welchen Situationen dir welches Gefühl begegnet, wie du damit umgehst und ob du sie auch anderen Menschen gegenüber zeigen kannst.<br>4) Teile gerne deine Erfahrungen mit deinen Gefühlen hier in den Kommentaren oder in meiner Gruppe. Info weiter unten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p>Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;<br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in meine <a href="https://www.facebook.com/groups/longgonerahelwyss">Facebook-Gruppe LongGONE – Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit</a> zu kommen: Für mehr Inhalte rund um Selbstheilung und Potenzialentfaltung.</p>



<p>Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p>Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss – Holistic Life Coaching</em> <em>– <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/die-funf-hauptgefuhle-kompass-aus-der-erschopfung/">Die fünf Hauptgefühle – Kompass aus der Erschöpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>11 Prinzipien zur Selbstheilung – wer hält das Zepter deiner Gesundheit in der Hand?</title>
		<link>https://rahelwyss.ch/11-prinzipien-zur-selbstheilung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 15:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heads up - Theorie & Aha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Körper versucht sich andauernd selbst zu regenerieren, reparieren und heilen. Diese natürlichen Prozesse können wir zusätzlich unterstützen. Dieser Artikel ist eine Einladung, sich der eigenen Rolle und Macht, die Gesundheit und das Leben zu gestalten, bewusst zu sein. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/11-prinzipien-zur-selbstheilung/">11 Prinzipien zur Selbstheilung – wer hält das Zepter deiner Gesundheit in der Hand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ganzheitliche Selbstheilung</h2>



<p>Die Selbstheilung(*), auch bekannt als <strong>‘Innere Medizin’ oder Aktivierung der Selbstheilungskräfte</strong>, ist <strong>ein natürlicher Prozess</strong>, bei dem der Körper versucht, sich selbst zu heilen und zu regenerieren. Es handelt sich nicht um eine spirituelle oder esoterische Idee, sondern um einen <strong>wissenschaftlich fundierten Prozess</strong>, der durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann. Dieser Artikel ist eine Einladung, sich der eigenen Rolle und Macht, die Gesundheit und das Leben zu gestalten, bewusst zu sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wieviele Stunden meditierst du täglich ?</h3>



<p>Zu einem gesunden Körper und Wohlbefinden kann z.B. ausreichend Bewegung und Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, mentales Gleichgewicht, Entspannungstechniken und Atemübungen, die Pflege von sozialen Kontakten und Zeit in der Natur verbringen, beitragen. Um unser Leiden zu lindern, versuchen wir an diesen Stellen andauernd zu optimieren, um vielleicht endlich zu heilen, endlich mehr Energie zu haben, richtig? Wir probieren unzählige neue Nahrungsergänzungsmittel, Heildiäten, den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, positives Denken, stundenlanges Meditieren, etc. Mit oft nur mässigem bis gar keinem Erfolg, oder dann nur kurzfristig &#8211; und unweigerlich folgt die Ernüchterung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer hält das Zepter deiner Gesundheit in der Hand? </h3>



<p>Worüber wir meiner Meinung nach am wenigsten gut Bescheid wissen, ist es dem <strong>Selbstheilungsprozess auf einer ganzheitlichen Ebene zu begegnen.</strong> Das Zusammenspiel und Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele für sich zu verstehen &#8211; <strong>sich selbst verstehen (!)</strong> &#8211; wird als anspruchsvoll empfunden. Doch es kann erlernt werden und ist wichtig für Selbstheilung. Hälst du das Zepter über deinen Körper und deine Gesundheit bereits in der Hand? Nebenbei darfst du natürlich trotzdem immer noch neue Dinge ausprobieren und selbstverständlich auch ärztlichen oder therapeutischen Rat Ernst nehmen (siehe auch Punkt 11 unten).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entspannung heilt</h3>



<p>Der Körper regeneriert am besten in der Entspannung. Die Frage lautet somit, wie kannst du am besten entspannen &#8211; bis in die Tiefe und anhaltend entspannen? Mit Entspannung meine ich nicht weniger arbeiten, dauernd Ferien machen und sich massieren lassen, im Gegenteil! Zentral ist, wie kannst du Entspannung finden mit allem was ist &#8211; auch wenn es mal hektisch wird bei der Arbeit oder in der Beziehung? Wie bleibst du dir treu, auch wenn das Aussen dich enttäuscht? Ein universelles Gesetz besagt, dass wir wenn wir denken Ruhe zu brauchen, schauen dürfen, was wir in Wahrheit wollen. Möchte der Körper sich wirklich hinlegen, oder möchte er, oder deine Seele, etwas anderes? Wovon kannst du dir mehr geben, anstatt dich ausruhen zu müssen? Und wie kannst du die Massage auch wirklich entspannt und ohne schlechtes Gewissen geniessen? 🙂</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">11 Prinzipien zur Selbstheilung</h2>



<p>Die folgenden Prinzipien helfen aus meiner Erfahrung in diese tiefgehende Entspannung, um den Selbstheilungsprozess auf der mentalen, emotionalen und seelischen Ebene weiter zu unterstützen und mit dem Körper in Gleichgewicht zu bringen:</p>



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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<h3 class="wp-block-heading">1. Dein Ziel</h3>



<p>Ein Ziel, das dich berührt und das im ganzen Körper kribbelt, wenn du rein spürst. Du gehst für DICH los, nicht für andere. <strong>Das Ziel macht dich gross und weit</strong> und fühlt sich intuitiv richtig an, sollte jedoch ausserhalb deiner Komfortzone liegen. Du behältst dein Ziel immer im Fokus, auch in schwierigen Zeiten. Es gibt dir Klarheit und erleichtert dir Entscheidungen zu treffen.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die Sprache deines Körpers nutzen</h3>



<p>Dein Körper reagiert sehr feinfühlig und das ist ein unglaubliches Werkzeug (siehe auch <a href="https://rahelwyss.ch/hochsensibelundrichtigsein/">Blog zu Hochsensibilität</a>)! Mit Hilfe deiner Gefühle, deiner emotionalen Intelligenz, sowie Symptomen, kannst du unglaublich viel erkennen und lösen. Auch darfst du dich <strong>richtig fühlen trotz Symptome</strong>. Symptome lassen uns häufig denken, dass wir etwas falsch gemacht haben. Das ist ein tiefer Schmerz. Symptome heilen, wenn wir uns richtig fühlen, auch mit Symptomen. Wir sind oft ganz schön hart mit uns selbst. Ablehnung unserem Sein und Körper gegenüber, kann die Selbstheilung blockieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Glauben an dich und deine Heilung</h3>



<p>Wo ein Glaube, da ein Weg. Genau. Punkt. 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Du liebst Veränderung</h3>



<p>Leben bedeutet stetige Veränderung und Wachstum (schaue dir nur mal die Natur an!). Wir können die Veränderung annehmen, oder ablehnen. Wachstum, Heilung und Fülle geschieht in der Annahme von Veränderungsprozessen und nicht im Stillstand. Der Weg der Veränderung kann sich unangenehm anfühlen. Er ist im Gegensatz zum Ziel (Punkt 1) &#8218;anti-intuitiv&#8216;. Der Körper möchte uns zurückhalten, uns beschützen vor dem möglicherweise gefährlichen Unbekannten. Diese Gesetzmässigkeiten zu kennen, hilft dir dranzubleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Erlaubnis</h3>



<p>Dabei geht es häufig um unbewusste Glaubensmuster, die kontinuierlich wirken. Darfst du glücklich, erfolgreich, gross und frei sein? JA du darfst! Nein, du sollst! Dir die bewusste Erlaubnis dafür immer wieder zu geben, unterstützt dich im Transformationsprozess.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Versprechen und Disziplin</h3>



<p>Du versprichst dir dranzubleiben und bist fest entschlossen dein Ziel zu erreichen. Auch wenn du noch nicht weisst wie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Selbstverantwortung</h3>



<p>Du gehst den Heilungsweg von Innen nach Aussen. Du suchst die Schuld nicht im Aussen. Du erkennst, dass alles in dir beginnt, und übernimmst die <strong>volle Verantwortung für dich, dein Handeln, dein Leben.</strong> Zugegeben, das ist manchmal ganz schön mühsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Zweifel und Ängste</h3>



<p>Zweifel und Ängste zeigen uns unsere Einschränkungen und unser Mangeldenken, mit dem wir kontinuierlich negative Resultate im Aussen und innere Enge kreieren.&nbsp;Erkennen wir unsere Zweifel und Ängste, können wir bewusst mit ihnen arbeiten. Hier ruft Befreiung und viel Energie!</p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Beziehungen und Verbindungen stärken</h3>



<p>Nicht Abgrenzung und Rückzug, sondern Gemeinschaft und echte Verbindung fördern besonders bei hochsensiblen Menschen Heilung. Wahre Verbindung nährt uns und entsteht, wenn wir den <strong>Mut haben, uns wahrhaftig und in unserer Verletzlichkeit zu zeigen</strong>. Mit einer starken Verbindung zu mir, werde ich unabhängig von anderen Menschen. Ich löse die sogenannte &#8218;Verlustangst&#8216; und die &#8218;emotionale Abhängigkeit&#8216; vom Aussen, weil ich weiss, ich kann mich immer auf mich verlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Ein klarer Ansatz</h3>



<p>Das schrittweise Vorgehen z.B. nach dem Secret Healing Code®, mit der darin enthaltenen Gefühlsarbeit und den Heilgesetzen gibt dir <strong>Klarheit, Orientierung und Entspannung.</strong> Auf diesem Weg ist es oft hilfreich, eine Weile mit Begleitung zu arbeiten. Denn neue Glaubens- und Verhaltensmuster dürfen trainiert werden. Allein geben wir oft zu schnell auf – vielleicht knapp vor einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Ziel. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">11. Kein Dogma</h3>



<p>Bei Dogma laufe ich weit weg. Du auch? Versuche jederzeit frei und dein:e eigene:r Chef:in über dich und deine Gesundheit zu bleiben. <strong>Niemand kennt dich und deinen Körper (und dein Herz!), besser als du.</strong> Und auch bei diesen Prinzipien gilt: man muss nicht alles perfekt machen, um heilen zu können. Es sind Ansätze, die uns Impulse geben und uns Schritt für Schritt auf dem Weg begleiten können. Lieber unperfekt und weitermachen anstatt aufgeben aus Angst zu versagen. <br></p>
</div>
</div>



<p></p>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Essenz</h2>



<p><strong>Selbstheilung von chronischem Leiden ist nach meiner Erfahrung kein Glück, sondern eine logische Folge von mehr Selbsterkenntnis, Selbstannahme und Selbstverantwortung.</strong></p>



<p>In der <strong>Selbstannahme und Selbsterkenntnis</strong> erkenne ich mein Selbst und meine Bedürfnisse. Du entscheidest dich für dich und <strong>dein Ziel</strong>, bleibst entschlossen auf dem Weg. Das Ziel schafft <strong>Klarheit</strong>, hilft dir dranzubleiben, Entscheidungen zu treffen, kreiert <strong>Fülle und Energie</strong>. <strong>Du entspannst</strong> in Beziehungen mit dir und mit anderen. Du gewinnst <strong>Vertrauen</strong> in dich und deine Beziehungen. Du lernst dich so gut kennen, dass du wirklich merkst, was du brauchts und kannst Hilfe gezielt annehmen, ohne dich abhängig zu machen. <strong>Du kannst endlich seelisches, geistiges und körperliches Gleichgewicht, Entspannung und Ruhe finden – und damit heilen, in dein Potenzial gehen und in deine ganze Grösse wachsen.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Geständnis</h2>



<p>Zuletzt noch ein Geständnis: Beim Schreiben dieses Artikels stellte ich fest: ich mag Prinzipien überhaupt nicht. Doch in der Theorie machen sie ganz schön viel Sinn, oder? 😉 Ich hoffe, du kannst etwas Praktisches und Hilfreiches daraus für dich mitnehmen.</p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p>Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;<br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/longgonerahelwyss">Facebook-Gruppe LongGONE – Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit</a> zu kommen.</p>



<p>Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p>Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss – Holistic Life Coaching</em> <em>– <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/11-prinzipien-zur-selbstheilung/">11 Prinzipien zur Selbstheilung – wer hält das Zepter deiner Gesundheit in der Hand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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		<title>Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</title>
		<link>https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hands on - Tools & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Inside out - Persönlich & echt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit! Mein grosser Durchbruch in die Heilung von Long-Covid und wie ich dank der Krise meine Freiheit fand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/">Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit!</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Mein grosser Durchbruch in die Heilung von Long-Covid</h3>



<p>Der grosse Durchbruch kam im Sommer 2024 mit einem <strong>Online-Gruppencoaching und</strong> <strong>Selbstheilungsprogramm</strong>. Mein Samen stiess damit endlich auf die idealen Wachstumsbedingungen . <strong>Ich fand mich, den inneren Konflikt, die emotionalen Abhängigkeiten und viele Antworten </strong>auf langjährige Fragen. Fast über Nacht, fand ich Vertrauen und konnte die Angst und die über die Jahre gereifte &#8222;Long-Covid Konditionierung&#8220; loslassen. Der Raum des Programms liess mich entspannen.</p>



<p>Ich bekam <strong>einfache Tools</strong> an die Hand und konnte mich innerhalb von ein paar Wochen und Monaten in <strong>grossen Verbesserungsschritten von meiner grossen Erschöpfung befreien</strong>. Ohne Kältetherapie, Blutwäsche, Medikamente oder was sonst bei Post/Long-Covid noch alles versucht wird. Damit schliesse ich mich niemals denjenigen an, die meinen, dass es Post/Long-Covid nicht gibt, alles Einbildung ist und wir einfach positiv denken müssen. Nein. Es ist etwas im Körper, messbar. Doch <strong>Selbstheilung ist von vielen chronischen Beschwerden und Diagnosen möglich,</strong> so auch von Long/Post-Covid. Und ich bin überzeugt, dass es darum geht Körper, Geist und Seele miteinzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben vor Long-Covid</h3>



<p>Ich war beruflich eingespannt, mit zwei Jobs im Projektmanagement. Ich hatte ein reges Sozialleben und pflegte meine Freundschaften regelmässig. Ich strotzte nicht vor Energie und hatte auch manchmal körperliche Beschwerden. Doch ich war ein aktiver, aufgestellter und unternehmenslustiger Mensch. In der Freizeit war ich häufig wandern und verbrachte Zeit bei meiner Familie in Graubünden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben mit Long-Covid</h3>



<p>Während zwei Jahren war ich total erschöpft und von hartnäckigen und chronischen Symptomen, wie Kopfschmerzen geplagt. Noch vor einem Jahr konnte ich meinen Alltag nicht ohne regelmässiges Ausruhen und mich hinlegen bestreiten. Ich konnte kaum Sport machen. Bloss sehr kurze Spaziergänge (eher Schleichgänge!) im flachen Gelände waren möglich. Jedes Überschreiten der gewohnten physischen und geistigen Grenzen, liess Symptome und Erschöpfung heftig aufflammen. Ich mied Menschenansammlungen und Lärm. Unternahm nichts weiter, als Familie und Freunde zu hause zu treffen. Ich hatte Tag und Nacht andauernd Kopfschmerzen und andere Symptome.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Leben nach Long-Covid</h3>



<p>Heute arbeite ich wieder, mache Sport und plane meine Wochenenden. Steige in den Zug und gehe in Restaurants und Kaffees, ohne mir Gedanken darüber zu machen, dass es anstrengend sein könnte. Wie früher. Heute mit einer viel bewussteren Wertschätzung und Dankbarkeit dafür, dass es möglich ist. Kürzlich war ich im <strong>ersten Urlaub seit 3 Jahren </strong>und versuchte mich in Frankreich am Atlantik in <strong>einer neuen Sportart &#8211; Surfen</strong>. Am dritten Tag des Kurses stand ich auf dem Brett und ritt die Wellen. Bin das wirklich ich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Körper, Geist und Seele aus dem Leiden</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Mutig in die Bestimmung gehen</h3>



<p>Das Selbstheilungsprogramm, das ich besucht habe, ist entgegen allem, was ich bisher kennengelernt habe. Und dieser Ansatz wurde zu meinem Tor in Selbstheilung und Freiheit. Wusstest du, dass Erschöpfung nicht bedeutet, dass wir zu viel tun? <strong>In der Erschöpfung sind wir unterfordert mit unserem Leben und überfordert mit dem Leben von anderen!</strong> Erschöpfung ist unterdrückte Wut, angestauter Druck, weil wir nicht ins Tun kommen – für uns. Dabei ist das &#8218;für uns&#8216; zu handeln nicht gleichzusetzen mit &#8218;gegen die anderen&#8216; handeln. Es ist kein Nein zu den Mitmenschen, sondern ein Ja zu mir. Und auch heute stellte ich wieder fest, ich bekomme Symptome, wenn ich ans &#8218;Nichts tun&#8216; denke und sie gehen, wenn ich für mein Ziel gehe.</p>



<p>Gegen Ende dieses 5-monatigen Selbstheilungsprogramms keimte der Samen und stiess an die Oberfläche. Ihn lockte der grosse Ruf der Bestimmung zu folgen und selbst meine Heilungskompetenzen in irgendeiner Form in die Welt zu tragen. Und so absolviere ich jetzt die zertifizierte <strong>therapeutische Coaching Ausbildung</strong> nach SHC® und derselben Heilmethode, bei Natürlich Tschumi. Ein Teil der Ausbildung behandelt die Lebensgesetze. So wertvolles Wissen, kann ich nicht nur für mich behalten. Das gehört geteilt! Ich wollte schon lange Menschen begleiten, bisher wusste ich bloss nicht womit und wofür.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Symptome als Leitplanken</h3>



<p>Ich spüre am eigenen Körper, wie mich <strong>der Weg meiner Bestimmung zu folgen befreit und in die Kraft bringt</strong>. Sobald ich an mir zweifle und meine Entscheidungen hinterfrage, mein Fokus vom Ziel wegkommt, verspüre ich Erschöpfung und Symptome. So nutzte ich auch jetzt noch meine Symptome als Leitplanke auf meinem Weg. Und mit &#8218;<strong>Mut zur Wut</strong>&#8218; habe ich viel Energie befreien können. Mehr darüber folgt in einem späteren Artikel. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es wahre Freiheit?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Freiheit im Aussen ist eine Täuschung</h3>



<p>Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Jahr im Beruf, war ich mit 20 Jahren erstmal für knapp ein Jahr in Neuseeland. Das war mein grosser Befreiungsschlag. Weg vom Elternhaus. Freiheit! <strong>Freiheit?</strong> Nein. <strong>Eine Täuschung</strong>. Ein Schlag, der wie ein Boumerang mich ‘erschlug’, sobald ich zurück in der Schweiz war.</p>



<p>Heute weiss ich, wenn ich ganz frei werden will, muss ich keine weiten Reisen in ferne Länder unternehmen. Wenn ich ganz frei werden will, darf ich zu mir reisen. In mein Herz. Wahrhaft frei bin ich, wenn ich mich selbst nicht mehr verurteile – auch nicht für meine Entscheidungen. <strong>Für wahre Freiheit darf ich meine falschen Selbstkonstrukte zerstören und eine Beziehung im Mitgefühl und Liebe zu mir führen</strong>. Dadurch kann ich im nächsten Schritt <strong>meinen Platz in der Welt finden</strong> und meinen Mehrwert für die Welt ausleben &#8211; meinen Platz einnehmen. So werde ich frei in der Beziehung mit mir und danach frei in der Beziehung zu den Mitmenschen. Und schlussendlich kann ich in allen äusseren Umständen frei sein.<strong> Ja, es gibt wahre Freiheit.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstheilung von chronischer Erschöpfung und Symptomen ist möglich, aber wie?</h2>



<p>Ich glaube daran, dass es <strong>möglich ist, sich selbst von chronischer Erschöpfung und langwierigen Symptomen zu befreien</strong>. In meiner eigenen Erfahrung habe ich gelernt, wie eng <strong>Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind</strong>. Dieses Wissen ist uralt und grundsätzlich einfach, doch leider wurde es uns nicht übermittelt. </p>



<p>Viele Ärzt:innen sehen sich deinen Körper an, oder verschreiben Medikamente, wie Antidepressiva, wenn keine körperlichen Ursachen erkennbar sind. Die <strong>Verbindung von Körper, Geist und Seele</strong> wird dabei häufig übersehen, oder es fehlen die Ansätze. Im traditionellen Schamanismus beispielsweise gibt es seit Jahrtausenden Praktiken, die auf Selbstheilung setzen. Das klassische Gesundheitssystem ist wichtig und notwendig &#8211; doch gerade bei chronischen Erkrankungen, wie dem Chronischen Fatigue Syndrom (ME/CFS), oder Long/Post-Covid, stossen konventionelle Ansätze oft an Grenzen.</p>



<p>Also, wie ist Heilung von chronischen Leiden und langwierigen Symptomen meiner Meinung nach möglich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die Sprache des Körpers nutzen</h3>



<p>Für mich klang dieses &#8218;mit Körper, Geist und Seele&#8216; im Einklang sein, lange eher abstrakt. Heute spüre ich, was gemeint ist. Der Körper reagiert sehr feinfühlig und das ist ein unglaubliches Werkzeug! Habe ich es lange als negativ bewertet, dass ich auf vieles so sensibel reagiere, weiss ich heute vielmehr die Sprache des Körpers zu schätzen und zu nutzen. Mit Hilfe meiner Gefühle, der inneren und äusseren Wahrnehmung und der Sprache meines Körper, kann ich vieles erkennen und lösen, bevor es mir und meinem Körper Stress bereitet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Verbindungen stärken</h3>



<p>Ich glaube fest daran, dass der <strong>Menschen an Verbindungen wächst &#8211; durch die Verbindung zu sich selbst und dem Leben</strong>. Nicht Abgrenzung und Rückzug, sondern Gemeinschaft und echte Verbindung fördern besonders bei hochsensiblen Menschen Heilung. Es erscheint antilogisch, doch wir brauchen mehr Intensität und nicht weniger. Wahre Verbindung nährt uns und entsteht, wenn wir den <strong>Mut haben, uns wahrhaftig und in unserer Verletzlichkeit zu zeigen</strong>.</p>



<p>So konnte ich kürzlich einem lieben Menschen direkt ins Gesicht antworten: &#8218;Ja, du nervst mich manchmal. Doch ich nerve dich ja auch manchmal. Das ist normal und trotzdem haben wir uns lieb&#8216;. Wie befreiend, wenn wir offen dazu stehen können, dass wir aneinander nicht alles toll finden und uns manchmal übereinander ärgern. </p>



<p>Mit einer starken Verbindung zu mir, werde ich unbahängig von anderen Menschen. Ich löse die sogenannte &#8218;Verlusangst&#8216;, die &#8218;emotionale Abhängigkeit&#8216; vom Aussen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fokus auf ein Ziel</h3>



<p>Mir halfen Ziele und eine grosse Vision, die mich gross und weit werden lässt, um viel Energie zu befreien. Dabei geht es nicht nur darum, das zu finden, was du gut kannst, sondern auch, wo sozusagen dein grösser Schmerz ist.<strong> Wofür brennst du? Wofür könntest du Tag und Nacht arbeiten? Wofür magst du dich mit ganzem Herzen einsetzen?</strong> Das kann im privaten wie im beruflichen Kontext sein. Auch in schwierigen Zeiten den Fokus auf dieses Ziel zu richten, ist essenziell um schneller wieder ins Gleichgewicht und die innere Mitte zu gelangen. </p>



<p>Mein grosser Schmerzpunkt ist es, feinfühlige Menschen zu sehen, die in der Erschöpfung und im Funktionieren stecken, fremdbestimmt und orientierungslos. Die den Schmerz, des &#8217;nicht gesehen und erkannt werden, für wer sie eigentlich sind, und zu was sie fähig sind&#8216; spüren. Die sich nicht gesehen fühlen, sich aber v.a. auch selbst nicht sehen können. Dies schwächt die Grundkonstitution des Körpers und kann zu chronischem Leiden führen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Ein klarer Ansatz und eine mitfühlende Begleitung</h3>



<p>Mit diesem Ansatz aus <strong>Heilgesetzen</strong> und <strong>Gefühlsarbeit</strong> habe ich gelernt mich jederzeit mit mir selbst und dem Leben zu verbinden und Orientierung zu finden &#8211; ohne Schuldzuweisungen oder jahrelange Therapie. Eine wichtige Voraussetzung ist es dabei in<strong> die maximale Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung</strong> zu gehen. Auf diesem Weg ist es ganz normal und oft hilfreich, eine Weile Unterstützung zu erhalten. Denn neue Glaubens- und Verhaltensmuster dürfen trainiert werden. Alleine, verlieren wir die Orientierung und geben oft zu schnell wieder auf. </p>



<p>Diese Liste ist erst ein Anfang mit einigen meiner Meinung nach sehr wichtigen Punkten. Weiter geht&#8217;s in meinem nächsten Artikel, wo ich noch ausführlicher auf die Theorie von Selbstheilung eingehen werde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Essenz</h2>



<p><strong>Selbstheilung von chronischem Leiden ist nach meiner Erfahrung kein Glück, sondern eine logische Folge von mehr Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung. </strong>In der Selbsterkenntnis erkenne ich mein Selbst und meine Bedürfnisse. Dies führt unweigerlich zu Selbstannahme, Klarheit, Entspannung (seelisch, geistig und körperlich) und innerer Ruhe. Dort, in der inneren Ruhe und Entspannung &#8211; dort heilt unser Körper. Und dort lernst du auch die Sprache deines Körpers und deiner Seele kennen und spürst auf einmal, was dir wirklich gut tut. Niemand im Aussen muss dir mehr sagen, was dir helfen kann. </p>



<p>Die Welt braucht dringend mehr Gutes. Mehr Frieden. <strong>Und jeder Mensch, der sein Potenzial lebt, trägt auf seine Weise automatisch Gutes und Frieden in die Welt. </strong>Sei dies als liebender Partner, Mutter, Arbeitskollegin, Vorgesetzte, Unternehmerin, Mentor, etc. Dafür braucht man nicht unbedingt sein ganzes Leben umkrempeln, man braucht nicht unbedingt den Job kündigen, oder die Beziehung zu beenden. Nein. Was man braucht ist <strong>Mut zu sich</strong>. Mut sich seinen grössten Ängsten zu stellen. Mut, für sich einzustehen mit allem was man ist &#8211; auch den dunkeln und bösen Anteilen. Mit allen Bedürfnissen und Werten. Das ist zugegebenerweise leichter gesagt als getan, doch es ist möglich und befreit auf allen Ebenen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nix Wohlfühlcoaching</h2>



<p>Bei mir gibt’s <strong>kein Wohlfühlcoaching</strong>. Ich führe meine Klientinnen schonungslos, doch mitfühlend in die Selbstverantwortung und <strong>Self-Leadership</strong>. Mein Ansatz ist es, den ganzheitlichen Blick zu fördern und dabei zu begleiten, das Potenzial zur Selbstheilung zu aktivieren &#8211; und den dafür notwenigen Raum zu halten. Das Coaching hat auch immer zum Zweck, dass meine Klient:innen ihre Unabhängigkeit vom Aussen (Therapie, Coaching, etc.) stärken, und Tools fürs Leben an die Hand bekommen.</p>



<p>*******</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p>Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;<br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/longgonerahelwyss">Facebook-Gruppe LongGONE &#8211; Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit</a> zu kommen.</p>



<p>Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p>Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss &#8211; Holistic Life Coaching</em> <em>&#8211; <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-von-longcovid-heilte/">Wie ich von Long-Covid heilte &#8211; und Freiheit fand</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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		<title>Hochsensibel UND richtig sein &#8211; Wie ein Unkraut im Kornfeld?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 09:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hands on - Tools & Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfahre mehr darüber, wie du als hochsensibler Mensch im ‘dich richtig fühlen’ Entspannung und Heilung finden kannst - mit Beispielen und praktischen Tipps. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/hochsensibelundrichtigsein/">Hochsensibel UND richtig sein &#8211; Wie ein Unkraut im Kornfeld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Genau richtig!</h2>



<p>Kennst du das Gefühl, irgendwie nicht dazuzugehören? So, als wärst du falsch – zu viel, zu sensibel, zu langsam, zu anders, ungenügend? Wie ein ungern gesehenes Unkraut im weiten Feld von Tausenden produktiver Getreidepflanzen?</p>



<p>In diesem Artikel erfährst du, warum du mit deiner Hochsensibilität genau richtig bist, wie du bist und wie du lernen kannst, dich selbst nicht nur zu akzeptieren, sondern dich wieder richtig zu fühlen &#8211; mit deiner Feinfühligkeit, all deinen Gefühlen, deinem zu viel, deinem zu langsam, deinem zu schnell.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leise und zerstörerische Überzeugungen</h3>



<p>Verständnislose Blicke treffen dich, wenn du sagst, dass es dir zu voll, zu laut, zu stark riechend ist. Unverständnis, wenn du sagst, dass du anstatt ausgehen zu wollen, Zeit für dich brauchst. Unverständnis, wenn du mitteilst, dass du nicht 5 Meetings am Tag bewältigen kannst, ohne abends Einschlafprobleme zu haben. Dass du nach einem Tag, an dem du viele Menschen getroffen hast und vielen Reizen ausgesetzt warst, abends mindestens 2-3 Stunden brauchst, um herunterzufahren.</p>



<p><strong>Viele hochsensible Menschen tragen die leise Überzeugung in sich falsch zu sein</strong>, ohne sie je bewusst hinterfragt zu haben, und ziehen sich zurück, grenzen sich von Menschen ab. Doch was, wenn das Problem nie an dir lag – sondern an den Massstäben, an denen du dich gemessen hast? Was, wenn du dich nicht mehr abzugrenzen brauchen würdest? Was, wenn du nicht ein störendes Unkraut im Kornfeld bist, sondern eine <strong>sehr wertvolle Pflanze mit einem einzigartigen Wert und einer besonderen Schönheit</strong>, die bloss noch nicht erkannt und gesehen wird? Vor allem von dir selbst nicht erkannt und gesehen wird? </p>



<p>Die Natur sorgt andauernd für Ordnung im Chaos. <strong>In der Natur hat alles eine Bedeutung und findet alles seinen Platz.</strong> So ist auch das so bezeichnete Unkraut wertvoll &#8211; für das Ökosystem, die Biodiversität, für andere Pflanzen und Tiere. Auch du bist wertvoll. Und die Welt braucht dich &#8211; genauso, wie du bist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Woher kommt das Gefühl falsch zu sein?</h3>



<p>Es sind gesellschaftliche Prägungen und das kollektive Bewusstsein, die uns über Jahrzehnte so geschult haben: Wir sollten mehr leisten. Mehr aushalten. Wir sollten anders sein. Diese Glaubensmuster haben sich tief in unser Unterbewusstsein eingeschliffen.</p>



<p>Hochsensibilität ist <strong>keine Diagnose oder Krankheit</strong>, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal. Feinfühlige Menschen nehmen Sinnesreize intensiver wahr, reagieren stärker auf subtile Eindrücke und haben häufig eine <strong>tiefere emotionale Verarbeitung</strong>. Es gibt Belege für einen Zusammenhang zwischen sensorischer Sensibilität und Stress. Sensible Menschen verarbeiten Informationen tiefer und neigen deshalb dazu, in stark reizüberflutenden oder chaotischen Umgebungen leichter überfordert zu werden. Dies kann sich negativ auf ihre Energie und Leistung auswirken.</p>



<p>Der Anteil hochsensibler Menschen in der Bevölkerung wird wissenschaftlich auf etwa <strong>20 &#8211; 30 Prozent</strong> geschätzt. Diese Einschätzung stammt hauptsächlich von der US-amerikanischen Psychologin <strong>Elaine N. Aron</strong>, die das Konzept der Hochsensibilität (engl. <em>Highly Sensitive Person</em>, HSP) in den 1990er Jahren geprägt und erforscht hat.</p>



<p>Jeder Mensch ist auf eine Art und Weise sensibel. Die Forschung zeigt, dass sich Menschen in drei verschiedene Kategorien entlang eines Spektrums von Empfindlichkeit einteilen lassen. Dabei sind etwa 30% als niedrig, 40% als mittel und<strong> 30% als hoch in der Empfindlichkeit</strong> einzustufen. Besonders interessant finde ich dabei, dass hochsensible Menschen zwar eher unter stressigen Umständen zu leiden haben, jedoch aber auch besonders empfänglich für positive und unterstützende Erfahrungen sind. Weniger sensible Menschen, sind dagegen eher widerstandsfähiger, wenn sie sich mit Widrigkeiten konfrontiert sehen, profitieren aber wiederum auch weniger von positiven Erfahrungen (https://sensitivityresearch.com/).</p>



<p>Wir Hochsensiblen sind also die Minderheit. Wir Hochsensiblen funktionieren anders. Wir fallen auf. Und wir haben seit der Kindheit das Gefühl, irgendwie nicht zu genügen, weil wir nicht so funktionieren, wie es die meisten um uns tun. Das gesamte System ist nicht für hochsensible Menschen ausgelegt. Wir erscheinen als schwach, obwohl wir viele Stärken haben. Wer nicht selbst so fühlt, kann uns nur begrenzt verstehen. Und, wir Sensiblen verstehen die anderen 70-80% auch nur begrenzt..</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt braucht mehr feinfühlige Menschen</h3>



<p>Der Beitrag der Hochsensiblen in der Gesellschaft ist wertvoll und wichtig. Laut Theorie sind diese Vorteile das Ergebnis der erhöhten Wahrnehmung und tieferen Informationsverarbeitung sensibler Menschen. Hochsensible Wesen sind tendenziell integrativ, kreativ, innovativ, überdurchschnittlich an ethischen Fragen interessiert und wertvolle Teammitglieder (<a href="https://www.zartbesaitet.net/">zartbesaitet.net</a>). Zum Beispiel neigen sensible Menschen dazu, aufgrund ihrer erhöhten Empathie ein besonders gut entwickeltes Verständnis von Beziehungen sowie von Gefühlen und Gedanken anderer Menschen zu haben (https://sensitivityresearch.com). </p>



<p>Die Welt braucht empathische Menschen mit einer feinen Wahrnehmung – mehr denn je. Hochsensibilität ist eine Gabe, die es nicht zu verstecken und rechtfertigen gilt. Sie hilft dir dein Potenzial zu entfalten und zu nutzen. Und sie ist ein Schlüssel bei der Selbstheilung von chronischer Erschöpfung, langwierigen Symptomen und Leiden.</p>



<p>Sensibilität kann übrigens bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit kurzen Tests gemessen werden: <a href="https://sensitivityresearch.com/de/selbsttests/">Sensitivity Research &#8211; Test</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet „richtig sein“ eigentlich?</h2>



<p>Das ‘richtig sein’ wird durch die Mehrheit genormt. Doch geht es nicht viel mehr darum, dass ich im Einklang mit mir richtig bin? Dass ich mich selbst mehr erkenne und weiss, wann ich was brauche? Dass ein Nein nicht ein Nein gegen den anderen, aber ein Ja für mich ist? Dass ich mich für meine Sensibilität feiern darf? Dass ich erkenne, wie viel ich wahrnehmen kann und die Vorteile, die das mit sich bringt?</p>



<p>Bei der Arbeit, in Teams etc. z.B. brauche ich mehr Zeit, um mich zu einem Diskussionspunkt gescheit mitteilen zu können. Wenn meine Vorgesetzte das weiss, kann ich mich trotzdem einbringen. Vielleicht erst ein paar Stunden nach dem Meeting, oder am nächsten Tag. Häufig hilft ein offenes Kommunizieren. Sich jedoch nicht dafür entschuldigen oder rechtfertigen, sondern direkt sagen, ‘Dank meiner feinen Wahrnehmung, kann ich viele Aspekte einbeziehen und tiefer verstehen, dafür brauche ich etwas mehr Zeit, um eine Antwort formulieren zu können’. Sage ich hingegen nichts, werde ich womöglich falsch wahrgenommen und zukünftig vielleicht gar nicht mehr nach meiner Meinung gefragt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Richtig sein – auch and ‘schlechten’ Tagen</h3>



<p>Ich hatte einen schlechten Tag und legte mich hin. Ich fühlte mich unnütz und schwach deswegen. Warum kann ich nicht einfach fit und produktiv sein, wie alle Menschen da draussen? Warum mag ich schon wieder nicht? Ich war frustriert. Ich dachte mir, dass ich verkehrt bin, wenn ich nicht ‘normal’ funktioniere. So funktioniere, wie mein Verstand es gerne hätte. Gerade als Frau, erlebe ich die zyklischen Aufs und Abs in der Energie. Und ich glaube, jeder Mensch hat Aufs und Abs &#8211; doch in der Gesellschaft wird das nicht gerne gesehen, es gilt als Schwäche. Immer im Gleichtakt – so soll es sein. Doch so ist es nicht.</p>



<p>Nach einem solchen schlechten Tag, kam ich schlussendlich zu der folgenden sehr hilfreichen Erkenntnis: Und was, wenn ich an den Tagen, an denen ich nicht im Aussen produziere, vermeintlich nichts zu Stande bringe, umso mehr im Innen leiste? Meine Persönlichkeitsentwicklung läuft, ich neues Wissen integriere? Was wenn ich da die notwendigen Kräfte sammle, um an den ‘guten Tagen’ richtig effizient meine Dinge rauszuhauen? Und was, wenn ‘normal’ funktionieren überhaupt nicht normal ist? Sondern wir für jeden vermeintlich ‘guten’ Tag dankbar zu sein haben?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sensiblen sind Hochleistungscomputer</h3>



<p>Menschen mit ausgeprägter Sensibilität, haben mehr Informationen zu verarbeiten am Ende des Tages und brauchen deshalb häufig länger, bis sie zur Ruhe kommen können. Ich spüre für mich, dass mein innerer Computer in den Momenten, wo ich anscheinend Nichts tue, auf Hochtouren läuft. Er verarbeitet, ordnet ein, sortiert, mistet aus und leert den Papierkorb und den Spam-Ordner noch dazu. Er macht ein Update, aktualisiert wichtige Programme auf den neuesten Stand und macht zum Schluss einen Neustart.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wenn wir IMMER richtig sind?</h3>



<p>Ich dachte lange, dass ich im Frieden bin mit mir und meinen Symptomen und Beschwerden (z.B. mit Long Covid, als hochsensible Frau, meiner Wetterfühligkeit…). Aber als ich mich ernsthaft zu beobachten begann, bemerkte ich, dass fast alle meine Gedanken über mich, mich klein und falsch machten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="460" height="613" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Gummieinhorn-im-Gebuesch.jpg" alt="Gummieinhorn im Gebüsch liegend" class="wp-image-1168" style="aspect-ratio:1.3333333333333333;object-fit:cover;width:823px;height:auto" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Gummieinhorn-im-Gebuesch.jpg 460w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Gummieinhorn-im-Gebuesch-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sich im anders sein richtig fühlen &#8211; mit einer Selbstverständlichkeit und Ruhe, wie dieses glitzernde Schwimmring Einhorn im Gebüsch.</figcaption></figure>



<p>Heute fühle und <strong>durchlebe ich viele meiner Gefühle bewusst &#8211; auch Wut, Trauer und Eifersucht</strong> &#8211; und weiss, ich bin auch richtig, wenn ich mich gerade nicht richtig fühle. Wie befreiend! z.B. war ich kürzlich an einem öffentlichen Anlass und bemerkte, dass ich mich unwohl fühlte. Ich fühle mich nicht angemessen gekleidet, die Haare waren nicht schön genug und ich fühlte mich nicht zugehörig. &#8218;Okay Rahel, du fühlst dich unwohl. Das ist in Ordnung. Es besteht trotzdem keine Gefahr für dich. Annehmen. Atmen. Bleiben. Hey, <strong>ich bin auch richtig, wenn ich mich gerade nicht wohl fühle</strong>’. Diese Gedanken entspannten mich, ich konnte wieder ehrlich lächeln und es ging mir direkt besser.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine gewaltsame Affirmation</h3>



<p>Richtig sein, sollte allerdings nicht als gewaltsame Affirmation daherkommen, wo du dir im Spiegel in die Augen schaust und sagst ‘ich bin richtig, ich bin richtig, ich bin richtig’ lächelst, es aber weder glaubst noch fühlst. Ich empfehle dir: erforsche deine Gefühle für dich, in deinem Rhythmus, in deinem Tempo und starte gerne an einem Punkt, wo du auch ein ‘ich fühle mich nicht richtig’ versuchst anzunehmen. Von da aus, kannst du weitergehen, und das weiter für dich ergründen.</p>



<p>Was dient dir und deinem ‘dich richtig fühlen’ im Leben. <strong>Was macht dir Freude?</strong> Später kannst du neue Grenzen ausloten. <strong>Handle gerne anti-intuitiv </strong>und stelle dich nach und nach mehr Situationen, wo du dich in der Vergangenheit davor gescheut hast, aus Sorge, dich fehl am Platz zu fühlen. Erlaube dir erstmal, dich in solchen Situationen falsch und fremd zu fühlen, wie in meinem Beispiel. Begegne dir mit möglichst viel Mitgefühl. So, <strong>wie du einem dir sehr lieben Menschen begegnest. </strong>Experimentiere an verschiedenen Orten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feeling by Feeling zurück ins Gefühl</h2>



<p>Gerne gebe ich dir ein paar selbst erprobte Ansätze und Tools mit auf den Weg &#8211; für mehr Richtigkeit und Leichtigkeit in deinem Alltag. </p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ein neues Selbstbild kultivieren</h3>



<p>Dafür darf ich das alte (das &#8218;ich bin falsch Selbstbild&#8216;) erstmal zerstören. Denn bevor du dir dein neues Selbstbild von ‘ich bin richtig’ zulegen kannst, darf das alte Selbstbild von ‘ich bin falsch’ zerstört werden. Dies bringt uns zum Nullpunkt. Wir können nicht von einem schlechten Selbstbild und sich falsch fühlen direkt in ein positives Selbstbild und sich super fühlen wechseln (Stichwort gewaltsame Affirmation).</p>



<p>Dazu brauchen wir die Erlaubnis, dass wir uns schlecht und falsch fühlen. Wir nehmen es an, bevor wir es loslassen können. So, wie wir kein Geschenk verschenken können, dass wir nicht erst besitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Innere und äussere Wahrnehmung</h3>



<p>In deiner Wahrnhemung liegt das Glück. Du darfst den Fokus radikal von aussen nach innen nehmen.<strong> Denn, du sagst dir, dass du verkehrt bist, nicht das Aussen!</strong> Jemand kann dir sagen, dass du falsch bist, jedoch entscheidest immer du darüber, ob du es glauben willst oder nicht.</p>



<p>Viele unserer Wahrnehmungen sind Projektionen. Wir denken uns etwas, bekommen ein Gefühl dazu, doch es entspricht nicht der Wahrheit, häufig sogar eher dem Gegenteil. Ich nehme z.B. wahr, dass eine Kollegin schlecht über mich denkt, weil sie mir nicht zurückschreibt. Ich überlege mir, ob ich etwas Unangebrachtes geschrieben habe. Ich fühle mich schlecht. In Wahrheit, und wenn ich nachfragen würde, ist sie einfach eingespannt und meine Nachricht ist vergessen gegangen. Meine Wahrnehmung ist richtig, ich fühle mich schlecht, jedoch darf ich die Gedanken dahinter hinterfragen und drehen. </p>



<p>Die Wahrnehmung lässt uns häufig falsch fühlen. Doch sie kann uns natürlich auch dabei helfen, uns richtig zu fühlen! Richtig sein bedeutet, sich in allen Lebenssituationen und in allen Höhen und Tiefen annehmen zu können. Wahrnehmen und annehmen können was gerade ist. Auch mal das Gegenteil zu glauben. Sich fragen: <strong>‘Warum ist das Gegenteil von dem, was ich sehe und glaube auch wahr?’</strong> Diese Frage nutze ich regelmässig. Sie leert meinen Geist. An meinem vorherigen Beispiel lautet das: ‘Warum ist es wahr, dass ich an meinen schlechten Tagen, wo ich mich hinlege und die Decke über den Kopf ziehe, vielleicht sogar produktiver bin, als an den Tagen am Computer?».</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Behandle dich wie ein:e König:in</h3>



<p>Liebe:r Leser:in, ich möchte dich an dieser Stelle dazu einladen, dich zu anerkennen. Dich für alles, was du schon erreicht hast im Leben, mal so richtig zu anerkennen und zu feiern. Es ist viel! (und du liest sogar diesen Blogartikel 😉).</p>



<p>Kennst du die <strong>Werbung von l&#8217;Oréal Paris &#8218;Weil ich es mir wert bin!&#8216;</strong> ?. Ich lade dich dazu ein, es dir wert zu sein. Dich dir selbst mehr zuzuwenden, anstatt dich weiter anpassen und optimieren zu versuchen. Und je mehr du dich sein kannst, mit all deinen Bedürfnissen, umso weniger musst du dich anpassen und umso weniger erschöpfst du.</p>



<p>Die Menschen um dich, denen du wirklich wichtig bist, sind froh darüber, wenn du deine Bedürfnisse offen und ehrlich kommunizierst. Es ist zudem eine Chance für sie, dir gegenüber ebenfalls offen und ehrlich ihre <strong>eigenen Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen</strong>. Es bringt allgemein Ruhe, Entspannung, Vertrauen und Sicherheit in Beziehungen.<br><br>Du darfst deinen <strong>Körper miteinbeziehen</strong>, wenn es sich für dich gut anfühlt. Dich im Spiegel ansehen, dir eine Umarmung schenken, auch wenn du dich gerade sehr unwohl fühlst. Wie zeigt dir dein Körper, dass er Entspannung braucht? Wie zeigt er dir, dass er gerade entspannt ist? Wie drückst du Lebenslust aus? Wie bewegt sich ein:e König:in durch ihr Reich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Übung und Disziplin macht den:die König:in!</h3>



<p>Das alte Selbstbild darf immer wieder losgelassen un das neue Selbstbild diszipliniert antrainiert werden. Die einmalige Erkenntnis von ‘Ich habe ein schlechtes Selbstbild, nun ändere ich das’, reicht leider nicht aus. Christian Morgenstern schrieb: ‘Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, bevor man es zum allerersten Mal sieht.’ Dieses Zitat, kann man auch auf unsere hinderlichen Überzeugungen und Glaubenssätze übertragen. Sie einmal zu sehen, reicht nicht aus. Wir müssen sie immer wieder erkennen, und die Neuen im Unterbewusstsein verankern.</p>



<p>Dabei <strong>können Räume und Rituale nur für dich</strong>, wie z.B. ein Coaching, Meditationen, Atemübungen und Journaling, hilfreiche Werkzeuge sein, um dein neues Selbstbild kontinuierlich zu trainieren und zu stärken. Du entscheidest, was du brauchst. </p>



<p></p>



<pre class="wp-block-verse has-text-color has-link-color wp-elements-a31f67d3bd64363e999a2caefa1d322f" style="color:#b05555;font-size:16px"><strong><em>Nichts würde ich verändern</em></strong><em><br><br>Nichts würde ich verändern an Sonne, Mond und Sternen.<br>Nichts mir anders wünschen, an Himmel, Ozean, den Vögeln und Fischen darin,<br>Nicht mir anmassen zu denken, dass das Universum falsch und die Lebensgesetze unwahr wären.</em><br><br><em>Und was ist mit DIR und MIR?<br>Können wir so verkehrt denn sein? </em><br>O<em>der sind wir vielleicht einfach richtig, genauso wie wir sind?</em><br><br>Wütend, traurig, glücklich, eifersüchtig, liebend, ängstlich.<br><br><em>Richtig sein, trotz allen Fehlern.<br>Gross werden, mit allen Schwächen.</em><br><em>Dich verletzlich zeigen, mit allen Gefühlen.</em><br><em>Denn du bist richtig - selbst, wenn du dich nicht richtig fühlst.</em></pre>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-f1e4e798210cf6d28dfcaa1a3d8f5cd7" style="color:#b05555;font-size:11px"><strong>RAHEL WYSS</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Essenz</h2>



<p>Hochsensibilität ist ein Tor zur inneren Weisheit. So wie es die Natur uns vormacht, dürfen auch wir uns standhaft zeigen. Uns vom Leben zwar verändern lassen, aber trotzdem <strong>unsere wahre Natur leben &#8211; unseren Kern.</strong> Uns zyklisch bewegen, mal blühen, mal in den Rückzug gehen. Wir dürfen zum schönsten Unkraut im Kornfeld erblühen! Mal das Dunkle geniessen, mal mehr im Licht stehen.</p>



<p>Richtig sein bedeutet für mich, sich nicht verändern müssen, aber sich verändern dürfen. <strong>Sich vom Leben verändern lassen dürfen. </strong>Sich nicht wehren, gegen die Veränderung, welche das Leben auf natürliche Weise mit sich bringt. Versuchen, in seiner Mitte zu bleiben, auch an vermeintlich schlechten Tagen, wenn draussen der Sturm tobt. Das Richtige an schlechten Tagen und dunklen Momenten ebenso zu erkennen, wie an guten Tagen.</p>



<p>Richtig sein bedeutet, dass du dich richtig gut kennenlernst und dich annehmen kannst mit allem, was ist. Dass du dich auch im Unwohlsein erkennen kannst. <strong>Dir mit Mitgefühl begegnest</strong> und deinem Gegenüber mitteilen kannst, ‘Hey, ich fühle mich gerade nicht wohl hier, ich möchte kurz vor die Tür gehen’.</p>



<p>Diese Essenz ist besonders wichtig für die Selbstheilung von chronischer Erschöpfung und langwierigen Symptomen. Weil <strong>Heilung bedingt Entspannung, und die Haltung, dass du immer richtig bist, ist die Grundlage zu tiefer innerer Entspannung, einem Gefühl von Frieden und Ruhe</strong>.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p>Du bist niemals falsch – du bist einfach Du, und das ist gut so.<br>Du bist nicht auf dieser Welt, um dich zu verbiegen. Du bist hier, um du zu sein – mit all deinen Facetten.</p>



<p>Wenn du den Weg ins dich ‘richtig fühlen’, in Entspannung, innere Ruhe und Heilung nicht allein gehen willst &#8211; ich bin da. <br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/longgonerahelwyss">Facebook-Gruppe LongGONE &#8211; Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit</a> zu kommen.</p>



<p>Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;</p>



<p>Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss &#8211; Holistic Life Coaching</em> <em>&#8211; <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/hochsensibelundrichtigsein/">Hochsensibel UND richtig sein &#8211; Wie ein Unkraut im Kornfeld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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		<title>Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inside out - Persönlich & echt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es erwartet dich meine Heilungsreise und viel Inspiration für deinen eigenen wichtigsten Weg - den Weg zurück zu dir - mitten ins Leben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-wurde-wer-ich-bin/">Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Regenbogendächer und haushohe Blumen</h2>



<p>Stell dir mal vor, über deinem Haus gibt es ein grosses Regenbogendach &#8211; und im Garten blühen haushohe Blumen. Was wäre dann noch alles möglich? Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so auch nicht unseren Möglichkeiten im Leben. Das Leben passiert uns nicht, wir kreieren es. </p>



<p>In diesem Blogartikel gibt es zwei Anfänge: 1. Der Bauernhof, 2. Dieser Blog. Dazwischen liegt eine Reise. Es erwartet dich meine <strong>Heilungsreise</strong> in Kurzfassung und viel <strong>Inspiration für deinen eigenen wichtigsten Weg &#8211; den Weg zurück zu dir &#8211; mitten ins Leben</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geburtsort Bauernhof</h3>



<p><strong>Ich kam auf einem Bauernhof auf die Welt.</strong> Als meine Mutter an dem Sommerabend meinem Vater sagte, dass es bald los gehen würde, meinte der ‘Ach was, das dauert sicherlich noch etwas’ und fuhr mit dem Traktor aufs Feld, Gras für die Kühe mähen. Nun ja, meine Mutter sollte Recht behalten &#8211; es dauerte nicht mehr lange und ich kam, wie das Mähwerk noch warm war. Ich wäre beinahe in die Toilette geplumpst und mein Vater durfte, oder musste, die Nabelschnur durchtrennen. So wie meine Geburt aufregend war, wurde auch mein bisheriges Leben.</p>



<p>Aufgeregt bin ich auch hier beim Schreiben dieses Artikels. Denn es ist mein <strong>allererster Blogartikel</strong> (zumindest der erste, der veröffentlicht wird). Und der ist ziemlich persönlich geworden. Ich überwinde eine meiner grössten Ängste, nämlich die mich zu zeigen und sichtbar zu werden. Ich führe mir den Bunjee Jump vor fast 20 Jahren in Neuseeland vor Augen. Es fühlt sich ähnlich an. Ein Sprung ins Leere, ins Ungewisse. Wie ich meine Angst vor dem grossen Abgrund überwunden habe und gesprungen bin (ehrlich gesagt, hätte ich nicht bereits dafür bezahlt gehabt, wäre ich vermutlich nicht gesprungen ;)). Jedoch liegt bekanntlich <strong>hinter unseren grössten Ängsten die grösste Freiheit</strong>. Deshalb erzähle ich euch, wer ich geworden bin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Selbsterkenntnis aus der Dunkelheit</h3>



<p>In einer dunklen Zeit, einer Zeit der Krise und der Isolation, war ich gezwungen nach Innen zu blicken. Ich musste einigen Ballast abwerfen. Den Ballast, der viele Jahre den Blick auf mein wahres Ich verklärt hatte. Ich erkenne heute, diese dunklen Stunden haben mich das meiste gelehrt. Sie lehrten mich, mich selbst zu erkennen. Zu erkennen, <strong>dass ich unglaublich stark bin, dass ich gut und richtig bin, genauso wie ich bin</strong> – und dass ich viel zu geben habe. Und, <strong>dass ich auch wertvoll und liebenswert bin, wenn ich nichts gebe</strong> (!). Ich erkenne, dass ich mich umsonst falsch gefühlt habe und ständig im Aussen nach dem gesucht habe, was mir ein gutes Gefühl gibt. Und dass ich schöpferisch und kreativ bin – schon immer war &#8211; und von einem Regenbogendach behütet bin ;). </p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="327" height="240" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re.png" alt="" class="wp-image-943" style="width:813px;height:auto" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re.png 327w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel_Kinderzeichnung_blauer-Hintergrund_re-300x220.png 300w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><figcaption class="wp-element-caption">Haus mit Regenbogendach und haushohen Blumen &#8211; eine Kreation von mir aus dem zweiten Monat im Kindergarten mit 5 Jahren</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Von Krisen, Umwegen und Neuanfängen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlegende Entscheidungen</h3>



<p>Eine grundlegende Entscheidung für meine persönliche Weiterentwicklung habe ich vor 8 Jahren getroffen. Da begann sozusagen meine <strong>Heilungsreise</strong>, als ich beim Hausarzt Psychopharmaka ausschlug, das erste Mal psychologische Hilfe in Form von Gesprächstherapie in Anspruch nahm und gipfelte in einer schweren Erschöpfung nach einer Covid-Infektion vor 3 Jahren. Noch vor 8 Jahren war ich <strong>komplett in der Opferhaltung</strong>. Damals sah ich das nicht so. Ich dachte mir viel mehr, dass entweder ich falsch bin, und/oder das Leben ungerecht ist. Ich merkte, dass etwas mit mir nicht stimmt und erwartete Hilfe von meinem Arzt, meiner Therapeutin, meiner Familie und meinen Freunden.</p>



<p>Am meisten suchte ich Antworten bei der Psychotherapeutin, zu der ich ein Jahr lang regelmässig ging. Die hatte eine <strong>harte Nuss zu knacken</strong> (hat sie mir später wortwörtlich so gesagt). Doch mit jeder Sitzung gelang es ihr mehr, die harte Schale aufzuweichen. Ich bin ihr auf immer dankbar, denn vieles wurde für mich leichter und besser. Und ich danke mir bis heute für <strong>diesen Entscheid mir Hilfe zu holen</strong>. Einiges Unkraut wurde in der Zeit gezupft, der Boden wurde gelockert &#8211; doch der Samen keimte noch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unter- und Überforderung gleichzeitig</h3>



<p>Vor, während und nach dieser Therapie beschäftigte mich das Leben und ich versuchte meinen Kopf über Wasser zu halten &#8211; so gut es eben ging. Ich war häufig energielos und hatte irgendwelche Beschwerden und Symptome. Ich erinnere mich, dass mein Patenkind manchmal enttäuscht meinte: <strong>‘Gotti, immer hast du etwas!</strong> ’. Und das stimmte – ich hatte fast immer irgendein Leiden, das mich einschränkte.</p>



<p>Ich war über einige Jahre für Studium und Beruf häufig im Ausland unterwegs &#8211; in Ländern Asiens und Afrikas. <strong>Die Orientierungslosigkeit im Innen trieb mich im Aussen </strong>(blind) <strong>voran.</strong> Ich arbeitete in der internationalen Zusammenarbeit und ländlichen Entwicklung. Das Reisen und die fremden Kulturen kennenzulernen war aufregend, doch <strong>die Arbeit erfüllte mich nicht so richtig</strong>. Ich fand mich ewig suchend; besuchte Kurse und Weiterbildung nach Weiterbildung. Nach meinem Masterabschluss heiratete ich einen Mann aus einem Drittstaat. Ihn dabei zu unterstützen, sich in der Schweiz zu integrieren, gab mir eine Sinnhaftigkeit und lenkte von meinen eigenen Problemen ab.</p>



<p>In Jobs fühlte ich mich häufig <strong>gleichzeitig unter- und überfordert</strong> (Vielleicht wäre ‘fehl’fordert ein passenderer Begriff?). Ich verspürte schon lange den Drang mein eigenes Ding zu machen (rückblickend seit der Jugend). Jedoch glaubte ich nicht an mich und sah nicht, was ich denn Dienliches zu geben hätte. Ich fühlte mich häufig <strong>blockiert und falsch auf der Welt</strong>. Ich wäre gerne sichtbarer gewesen, doch wenn ich dann mal sichtbar wurde, fühlte ich mich unwohl und verkehrt, wollte mich gerne direkt wieder verkriechen. Heute weiss ich, ich darf <strong>mich vor allem selbst sehen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die grosse Krise</h3>



<p>Meine <strong>grosse Krise began im Sommer 2022</strong>. Nach zwei Jahren der Vorsicht, des Abstand Haltens und des Hände Desinfizierens, entwickelte sich bei mir nach einer COVID Infektion chronische Erschöpfung, 24/7 Kopfschmerzen und Brain Fog, nebst anderen diffusen, doch hartnäckigen Symptomen. Da nun, nach 3 Jahren Zusammenleben und 2 Jahren Trennungszeit die Scheidung von meinem jetzt Ex-Mann lief, musste ich mich in der Zeit mit viel Papierkram herumschlagen, sowie zweimal vor Gericht erscheinen. Ich hatte <strong>finanzielle Sorgen und Existenzängste</strong>. Irgendwann konnte ich aufgrund meiner verschlechterten gesundheitlichen Situation und trotz einem sehr sozialen und rücksichtsvollen Arbeitgeber, meinen Job im Projektmanagement nicht mehr ausüben.</p>



<p>Mich umgab ein <strong>unterstützendes Umfeld von Familie, Freunden, Mitbewohnerin, Arbeitgebern, Ärzten und Therapeuten</strong>. Ich bin ihnen bis heute sehr dankbar für alles Verständnis, die Fürsorge, das Nachfragen, das an mich Denken. Trotzdem konnte mir niemand das abnehmen, was ich zu durchlaufen hatte. Mein Leben wurde sehr klein und eng. Ich war <strong>Gefangene meines Leidens</strong>, von 24/7 Kopfschmerzen, Grippesymptomen und chronischer Erschöpfung geworden. Ich konnte das Haus nur fürs Nötigste verlassen. Ich hatte Unmengen an Zeit zur Verfügung. Doch ich konnte nichts unternehmen, nichts planen, keine neuen Erinnerungen schaffen. Das Letzte, stellte sich auf Dauer als das Zermürbendste heraus. Ich weinte manchmal, doch ich fiel in keine Depression. Ich übte mich diszipliniert darin gegen den dunklen Abgrund anzukämpfen. Ein Kampf, der sich tagtäglich wiederholte &#8211; auf einem Drahtseil, über dem Abgrund.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="888" height="666" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen.jpg" alt="" class="wp-image-1149" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen.jpg 888w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Rahel-sieht-in-den-Abgrund_Felsen-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 888px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Krise starrt der Abgrund irgendwann zurück. </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Pacing in der Endlosschleife</h3>



<p>Was ich den ganzen Tag lang tat? Einige wagten mich das zu fragen, andere dachten sich die Frage bloss. Pacing. <strong>Liegen, warten, meditieren</strong>, im nächsten Laden einkaufen, Puls überwachen, kochen, essen, duschen, wieder meditieren, abwarten, <strong>an die Decke kucken, aus dem Fenster kucken</strong>, Tee trinken, nochmals meditieren, kurze Telefonate, schlafen. Irgendwann ging anspruchslose Videos zu schauen, lesen und Podcast hören im 10-20’ Takt, mit mindestens 20’ Pause dazwischen, wieder. Alles mit andauernden Symptomen und Erschöpfung. Erst viel später ertrug ich ‘normale’ Musik, anstelle von Meditationsmusik, zu hören wieder. Freundinnen kamen mich für einen &#8218;Tee trinken lang&#8216; besuchen, was ein Highlight war. Mehr ertrug ich auch nicht. Danach musste ich mich unter pochenden Kopfschmerzen wieder hinlegen. </p>



<p>Manche erzählten mir von ihren Herausforderungen. Dass sie es zwei Tage ohne Sport nicht aushalten würden, oder sie hätten drei Tage nur liegen können wegen einer Grippe. Damals konnte ich innerlich nur darüber lachen und weinen gleichzeitig. Wie schön wäre das doch (!).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leben oder Überleben?</h3>



<p><strong>Mein Umfeld lebte </strong>(und es war ihnen sehr gegönnt!) &#8211; ich überlebte. Mein Umfeld lebte das normale Leben weiter, ging während den zwei Jahren auf Reisen in ferne Länder, nach Australien, zog um, wurde schwanger, machte eine Weiterbildung, verliebte sich, ging Wandern, verkaufte ein Haus, kaufte ein anderes Haus, radelte den Rhein entlang bis nach Rotterdam, gebar ein Kind, züchtete Gemüse, entliebte sich, flog nochmals nach Australien, ging in Spanien surfen, machte den Schulabschluss, feierte Ostern, ging in Frankreich surfen, machte Sommerferien in Kanada, begegnete einem Bären, ass Wassermelonen in Kroatien. <strong>Ich sah zu.</strong> Ich beobachtete die Natur vor dem Fenster, wie sie über die Jahreszeiten erblühte, verblasste, sich zurückzog und von neuem erblühte. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Durch tiefgreifende Erkenntnisse aus der Krise</h3>



<p>Da war sie jetzt wohl, <strong>die grosse Krise</strong>, von der viele sprechen, dass sie das Leben verändern würde. Man nennt das übrigens auch &#8218;die Initiation&#8216;. Darüber schreibe ich mal in einem anderen Blogartikel. Ich wusste irgendwann, dass es für irgendetwas gut sein würde, doch noch konnte ich nicht erkennen wofür. Ich kam nicht darum herum, als <strong>eine neue Sichtweise zu entwickeln</strong> &#8211; auf mich und auf die Geschehnisse. Entweder hatte diese grosse Krise einen Sinn, den ich zwar noch nicht kannte, oder die Depression und der dunkle Abgrund wäre nahe. Auf magische Weise fand ich <strong>eine Verbindung zu mir und zum Leben.</strong> Es fühlte sich wie ein ganz <strong>persönliches Geheimnis zwischen mir und dem Leben an.</strong></p>



<p>Ich fand einen <strong>Zugang zur Selbstannahme und Selbstliebe</strong> und ein Erhaschen eines Bildes, was der Sinn des Lebens sein könnte. Ich hatte immer noch gleich wenig. Kein Geld, keinen Job, den ich zur Zeit ausführen konnte, keine unterstützende Partnerschaft, kein &#8217;normales Leben&#8216; &#8211; dafür viele Symptome, Schmerzen und Ungewissheit. Doch ich litt weniger daran. Auf einmal konnte ich<strong> Fülle und Glück im Innen</strong> finden. Mein Umfeld meinte &#8218;Rahel, ich bewundere dich, wie du das machst&#8216;. Ich sagte: &#8218;Habe ich eine Wahl, als stark zu sein? Es gibt nur diesen Weg, der andere Weg führt in den Abgrund.&#8216;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="777" height="777" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben.jpg" alt="" class="wp-image-1101" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben.jpg 777w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/07/Frieda-Kahlo_Zitat_Staerker-als-wir-glauben-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 777px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir sind viel stärker als wir glauben &#8211; Zitat von Frieda Kahlo.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich auf dem Weg gelernt habe – und weitergeben möchte</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Du bist stärker als du glaubst</h3>



<p>Ich las irgendwann in dieser Zeit zum ersten Mal dieses Zitat von Frieda Kahlo (im Bild). Und es traf mich mitten ins Herz. <strong>Was wenn ich stärker bin, als ich denke?</strong> Es begann sich ein Samen in mir zu regen. Ein Samen mit dem Kern des Wissens, dass ich wieder gesund werden würde. Gesund und noch mehr. Ich würde wieder in meine volle Kraft kommen. Vielleicht sogar das erste Mal in meinem Leben in meine gesamte Kraft finden. Denn was, wenn es nicht darum geht im Leben nicht zu leiden, sondern darum <strong>den Sinn hinter dem Leiden zu erkennen</strong>? Hast du dir schon mal durch den Kopf gehen lassen, dass du möglicherweise viel stärker bist, als du jemals geglaubt hast? Wenn nicht, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Was löst der Gedanke in dir aus? </p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbindung von Yin und Yang</h3>



<p>Mit dem Studium in Agronomie im Bachelor und Agrarwissenschaften im Master <strong>suchte ich Halt im Aussen und fand ein Raster, wo ich drin funktioniere konnte</strong>. Ein Raster, worin ich eine Identität fand, weil ich mir selbst keine geben konnte. Meine Masterarbeit habe ich über Saatgutsysteme in Nepal geschrieben. Diese Thematik inspiriert mich heute noch, weil Saatgut so vieles miteinander verbindet, und daher kommt auch die Samen- und Keimlinganalogie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-986" srcset="https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-980x735.jpg 980w, https://rahelwyss.ch/wp-content/uploads/2025/05/Blog-1_Rahel-2009_im-Stall-Kuh-melken_re-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Kühe melken war eine meiner Lieblingstätigkeiten im Vorstudienpraktikum (2009 in Pomy (VD))</figcaption></figure>



<p>Ich bin auf einem mittelgrossen Schweizer Bauernhof in der Südostschweiz, aufgewachsen. Als Kind habe ich diese Abgeschiedenheit manchmal gehasst. Ich war das einzige Bauernkind in der Schule gewesen. Es war kompliziert sich mit Freundinnen treffen zu können, oder nach Chur in den Ausgang (und wieder heim!) zu gelangen. Ich fühlte mich oft als Aussenseiterin. Heute bin ich voller Dankbarkeit und Demut darüber, dass ich so nah an der Natur und mit Tieren aufwachsen durfte. Noch immer spüre ich den <strong>besonderen Draht zur Natur, zur Erde und zu Tieren.</strong> Ich bekomme immer mehr zurück, als ich gebe. </p>



<p>Die Krise bringt auch berufliche Veränderungen mit sich. Jetzt <strong>therapeutischer Coach, Mentorin und Begleiterin für Selbstheilung und Potenzialentfaltung</strong> zu sein, ist ein <strong>beachtlicher Richtungswechsel</strong>. Doch das Wissen und die Stärken, welche ich auch in meiner Arbeit als Wissenschaftlerin und Projektmanagerin brauchte, halten mir den Rücken frei. Meine Neugierde, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen, mein exaktes Arbeiten, das Wissen, <strong>dass alles miteinander verbunden ist</strong>. Nun wird das starre Raster weich und es entsteht Platz für Durchwurzelung. Ich erkenne, dass ich nun meine harten Seiten von Kompetenzen in Führung, Struktur und Ordnung mit meinen weichen Seiten, meiner Empathie und meiner emotionalen Intelligenz verbinden darf. Yin und Yang vereinen sich. Der Keimling gedeiht zu einer Pflanze, die weich und zäh gleichzeitig, den Stürmen des Lebens trotzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können wir uns falsch entscheiden?</h3>



<p>Ich darf erfreut feststellen, dass mein Umfeld unterstützend in meiner neuen Richtung ist. Die Einzige, die manchmal daran zweifelt, bin wohl ich. Alles auf eine Karte zu setzten ist nicht leicht. Doch es schafft Klarheit und Energie. Es erleichtert das Fällen von Entscheidungen. Es entspannt mich zu wissen, dass wir uns nicht per se falsch entscheiden können, sondern <strong>wenn es ‘falsche Entscheidungen gibt’</strong> diese uns am meisten lehren (ja gut, zugegeben, klingt abgedroschen). Doch hat vieles mit unseren Bewertungen von &#8218;gut&#8216;, &#8217;schlecht&#8216;, &#8218;richtig&#8216; und &#8218;falsch&#8216; zu tun. Manchmal können wir schlicht nicht voraussehen, wofür etwas gut ist. Auch wenn die Jahre mit Long Covid eine Hölle waren, bin ich heute dankbar dafür.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Kreis schliesst sich</h3>



<p>Als Kind habe ich gerne vor meiner Familie Rollen gespielt, gepredigt und Dinge erklärt. Meine Mutter meinte manchmal: <strong>‘Rahel, du wirst mal Pfarrerin’.</strong> In der Oberstufe liebte ich das Essay Schreiben über &#8218;Gott und die Welt-Themen&#8216;, sowie die Donnerstagsschule mit dem Dorfpfarrer und die Diskussionen darin über Lebensthemen. Mit der beruflichen Reorientierung und Ausbildung zum therapeutischen Coach schliesst sich für mich ein Kreis im Leben. Nämlich, dass ich da bin, um Menschen sich selbst und das Leben verständlicher zu machen. Dass sich Menschen durch mein Sein und den Raum, den ich ihnen halte, selbst besser erkennen können. Es war schon immer mein Urbedürfnis gewesen. Siehst du? So werde ich, wer ich bin &#8211; immer noch und immer wieder.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Krise, mein Lehrmeister</strong></h3>



<p>Diese Krise hat mich etwas sehr wichtiges gelehrt. Nämlich, dass ich mit vielem umgehen kann. Dass ich in an der Dunkelheit nicht zerbrechen muss, sondern, dass sie mich sogar stärker macht. Heute weiss ich, dass ich stark bin und viel mehr aushalten kann, als ich glaubte. Ich bin meine eigene Medizin. Und ich bin heim gekommen &#8211; heim zu mir. <strong>Denn wahre Sicherheit ist nur im Innen und nicht im Aussen zu finden.</strong> Schlussendlich bedeutet viel Geld und Immobilien zu besitzten keine wahre Sicherheit. Für mich lautet die Frage, wie kann ich mit Krisen umgehen? Woran kann ich mich halten, wenn im Aussen alles wegbricht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fragen für dich</h3>



<p>Ich möchte dir ein paar Fragen mitgeben. <strong>Ich lade dich dazu ein dich zu fragen:</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Gedanken hast du jetzt gerade über dich? </li>



<li>Was nennst du die ‘wichtigen Dinge’ des Lebens? </li>



<li>Kennst du deine Bedürfnisse?</li>



<li>Sprichst du über deine Bedürfnisse? Wenn ja, wie fühlst du dich dabei? </li>



<li>Erlaubst du dir alle Gefühle? </li>



<li>Weisst du, wie die verschiedenen Gefühle sich im Körper anfühlen? </li>



<li>Wie lange kannst du mit Trauer still sein, bevor du dich ablenkst?</li>



<li>Erlaubst du es dir glücklich zu sein? </li>



<li>Was tust du nur für dich und für niemanden sonst?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bin ich nun geworden, wer ich bin? </h2>



<p>Kurz gesagt, bin ich dank der gesundheitlichen Krise geworden, wer ich bin. Indem ich die Krise durchschritt, zurück zu mir fand, mich wieder spüren und mir vertrauen lernte, mir mehr wert war, mein Selbstbild stärkte und in noch grösserer Selbstverantwortung für mich ging. Die dunkle Zeit hat mir geholfen, mich zu erkennen &#8211; doch bin ich immer noch, wer und wie ich schon immer war.</p>



<p>Jeden Sommer zu meinem Geburtstag, erzählen mir meine Eltern<strong> die abenteuerliche Geschichte meiner Geburt</strong>. Wie sie am Tag meiner Geburt noch im Ferienhaus auf dem Berg waren und Besuch hatten (die Strasse dahin war holprig!). Wie ich abends überraschend schnell auf die Welt kam und wie ich auf dem Weg durch die Stadt ins Spital trotz warmer Decken fast erfroren wäre. Ich mag es, mir diese Geschichte jedes Jahr wieder von Neuem anzuhören. Jedesmal klingt sie wieder etwas anders und so, wie wenn ich etwas Besonderes wäre &#8211; und es triggert mich, dies hier zu schreiben, aber etwas Besonderes? <strong>Ja, das bin ich.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie beschreibe ich mich heute?</h3>



<p>Feinfühlig, humorvoll, lebenslustig, tiefgründig, launisch, naturverbunden, rhabarberliebend, reflektiert, direkt, still, laut, nachdenklich, regenbogendächerliebend, ungeduldig, kreativ, verbindend, impulsiv, poetisch &#8211; mich treiben die Fragen um, was der Sinn des Lebens ist, wie wir das Spiel des Lebens am besten spielen können, warum es Leiden gibt, wie es leichter gehen kann, wie wir besser leben können, wie wir <strong>ein Mehrwert und Beitrag für andere und die Welt sein </strong>können, wie wir mehr verstehen können, warum Dinge so sind wie sie sind, warum es so viele Illusionen gibt und wir so oft enttäuscht werden.</p>



<p>Ich bin immer noch ein Bauernkind. Ein Bauernkind, das zur Zeit in der Stadt wohnt und dessen Intensität und Anonymität gleichzeitig geniesst. Ich mag Gegensätze. <strong>Ich bin gleichzeitig alles und nichts.</strong> Denn ich trainiere gerade die Tools ‘Vergessen’ und ‘Ichlosigkeit’ und somit ist das alles, was ich euch gerade erzählt habe, nicht mehr so wichtig&#8230;;-).</p>



<p>Die junge Pflanze ist bereit, allen Widrigkeiten und Herausforderungen auf dem Weg zu begenen. Wie eine <strong>tapfere Kriegerin trotzt sie dem Sturm des Lebens</strong> und ist bereit neue Blätter, Triebe und Blüten zu bilden &#8211; und auch ihrere poetischen Ader freien Lauf zu lassen ;).</p>



<p></p>



<pre class="wp-block-verse has-text-color has-link-color wp-elements-f8a6717d4c27387ef306d21fc1e94f38" style="color:#b05555;font-size:17px"><strong>Denn, ich bin - denn, es ist.</strong>

<em>So gehe ich, wo das Leben mich hinführt - immer noch und immer weiter.</em>
<em>So erkenne ich, mich in dir - immer noch und immer an meinem Platz.
So empfange ich, was zu mir möchte - immer noch und immer neu.</em>
<em>So lasse ich los, was gehen will - immer noch und immer mehr.</em>
<em>So werde ich, wer ich bin - immer noch und immer wieder.
Denn, ich bin - denn, es ist.</em></pre>



<pre class="wp-block-verse has-text-color has-link-color wp-elements-eebe4ecbea58d5187dcc79654d9508e2" style="color:#b05555;font-size:13px">RAHEL WYSS</pre>



<h3 class="wp-block-heading">Wer bist du ?</h3>



<p>Weisst du schon, wer du bist? Welche verborgenen Samen möchtest du gerne zum Keimen bringen?</p>



<p>Über welche Themen soll ich als nächstes schreiben? Lasse gerne Kommentare da. Oder schreib mir unter <a href="mailto:contact@rahelwyss.ch">contact@rahelwyss.ch</a>. Mehr über mich gibt’s auch direkt <a href="https://rahelwyss.ch/ueber-mich/">hier</a> zu lesen. &nbsp;<br><br>Hier findest du mehr über <a href="https://rahelwyss.ch/angebot/">meine Angebote</a>, sowie meine Einladung an dich in eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten <a href="https://www.facebook.com/groups/longgonerahelwyss">Facebook-Gruppe LongGONE &#8211; Tschüss Erschöpfung, hallo Freiheit</a> zu kommen.</p>



<p>Wir sind alle auf dem Weg, und niemand muss den Weg alleine gehen.</p>



<p>Danke fürs Lesen und Reinspüren &amp; alles Liebe für dich 🤎 Rahel<br><em>Rahel Wyss &#8211; Holistic Life Coaching</em> <em>&#8211; <a href="https://rahelwyss.ch/">www.rahelwyss.ch</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rahelwyss.ch/wie-ich-wurde-wer-ich-bin/">Vom Bauernhof zum Blog &#8211; wie ich wurde, wer ich bin.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rahelwyss.ch">Rahel Wyss</a>.</p>
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